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Raubüberfall mit Schusswaffe auf Tankstelle in Kamp-Lintfort

Zeugen gesucht : Raubserie geht weiter – diesmal in Kamp-Lintfort

 Schon wieder ist eine Tankstelle überfallen worden, diesmal handelt es sich um die Aral-Tankstelle an der Moerser Straße in Kamp-Lintfort. Die Tat ereignete sich am Montagabend kurz nach 21 Uhr. Nach Angaben der Polizei bedrohten zwei maskierte Männer die drei Angestellten mit einer schwarzen Schusswaffe.

Die Räuber nahmen Geld und Zigaretten mit, bevor sie sich zu Fuß aus dem Staub machten.

Einer der Täter, der die Pistole hatte, soll ungefähr 1,85 Meter groß, von stabiler Figur und 20 bis 25 Jahre alt gewesen sein. Er trug eine schwarze Winterjacke, eine schwarze Adidas-Jogginghose und war mit einer schwarzen Sturmhaube maskiert. Der andere Mann war rund 1,75 Meter groß, schlank und ebenfalls 20 bis 25 Jahre alt. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jacke mit weißem Reißverschluss, blauen Jeans, grünen Turnschuhen mit weißer Sohle, einer schwarzen Mütze mit weißem Emblem und grünen Wollhandschuhen. Er hatte einen grünen Rucksack bei sich.

Es handelt sich bereits um den vierten Tankstellenüberfall innerhalb von vier Tagen. Die drei anderen ereigneten sich, wie berichtet, in Moers. Dort war am Donnerstag (5. März) gegen 21 Uhr die Shell-Tankstelle an der Uerdinger Straße überfallen worden. Es folgten Überfälle auf die Aral-Tankstelle an der Römerstraße am Freitag gegen 22.45 Uhr und auf die Westfalen-Tankstelle an der Rheinberger Straße am Samstag gegen 0.20 Uhr. In zwei der Fälle nahmen die Täter ebenfalls Geld und Zigaretten mit. In Moers waren allerdings jeweils drei Täter beteiligt, unter denen mindestens einmal – beim Überfall an der Römerstraße – eine Frau gewesen sein soll.

Es ist nicht auszuschließen, dass einige der Überfälle von derselben Tätergruppe verübt wurden. Die Polizei hat, wie berichtet, eine Ermittlungskommission eingesetzt.

Tankstellen-Angestellte sollten bei einem Überfall nicht „den Helden spielen“ und sich in Gefahr bringen, warnte ein Polizeisprecher am Dienstag. Es sei besser, zu tun, was verlangt werde und danach die Polizei zu rufen.

Die Polizei in Wesel, Telefon 0281 1070, bittet Zeugen um Hinweise zu den Überfällen.

(pogo)