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Kaarst: Staatskanzlei sagt Förderung für Trimm-Dich-Pfad zu

Parcours im Vorster Wald : Staatskanzlei sagt Förderung für Trimm-Dich-Pfad zu

Die Pläne für den Trimm-Dich-Pfad können nun umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem Beschilderung und Sportgeräte. Wie viel Geld in die Wiederbelebung geht.

Die Förderung für den Trimm-Dich-Pfad im Vorster Wald ist nur noch Formsache. Die Staatskanzlei NRW hat dem Stadtsportverband Kaarst (SSV) ein Schreiben zukommen lassen, in dem sie die Fördermittel zusagt. „Es müssen noch ein paar Formalien ausgefüllt werden, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass nichts mehr schiefläuft“, erklärt Axel Volker, Vorsitzender des SSV, gegenüber unserer Redaktion.

Wie Kosten für die Wiederbelebung des Trimm-Dich-Pfades wurden auf rund 40.000 Euro geschätzt, die Förderung beträgt 26.000 Euro. Für den Haushalt 2022 wurden 8000 Euro als Eigenanteil der Stadt eingestellt, für den Restbetrag würde der SSV aufkommen. Die Förderung ist Teil des zweiten Teils des Konzeptes „Moderne Sportstätten“, mit dem das Land öffentlich zugängliche Bewegungsstätten im Außenbereich fördern will. Insgesamt erhält der Rhein-Kreis Neuss Fördermittel in Höhe von 500.000 Euro.

Nun geht es an die Umsetzung. „Es müssen Ausschilderungen gemacht werden, die Wege müssen zugeschnitten werden und Sportgeräte angeschafft werden“, erklärt Axel Volker. Der Trimm-Dich-Pfad soll rund 3,5 Kilometer lang sein und maximal sechs Stationen beinhalten, an denen Sportgeräte stehen. Für die Geräte kalkuliert der SSV 28.000 Euro ein. „Es muss abwechslungsreich und vielfältig sein“, sagt Volker. Er hofft, dass im Frühjahr 2023 mit den Arbeiten begonnen werden kann. „Das wäre schön, auch wenn ich weiß, dass sich im Baugewerbe derzeit alles nach hinten verschiebt“, sagt er.

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Die Wiederbelebung des Trimm-Dich-Pfades geht auf einen Antrag von CDU und Grünen zurück und wurde bereits im Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Koalition festgehalten. Damit löst die Ratsmehrheit ein Wahlversprechen ein. „Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unserem Koalitionspartner ein weiteres Wahlversprechen einlösen konnten und die Förderung gemeinsam mit dem SSV umsetzen konnten. Jetzt können wir einen Haken an das Versprechen machen“, sagt Dennis Oscheja (CDU), Vorsitzender des Sportausschusses, auf Anfrage.

Die FWG Kaarst hatte zuletzt gefordert, den Trimm-Dich-Pfad als Kultur-Begriff zu erhalten, keine neuen Wege zu erschließen und die Geräte dort aufzustellen, wo sie vorher standen. Zudem sollen Infotafeln mit QR-Codes aufgestellt werden. Maximal sollen sechs bis sieben Geräte aufgestellt werden, möglichst aus Holz.