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Kaarst: ISG will von City-Manager profitieren

Kaarster Innenstadt soll aufgewertet werden : ISG Kaarst-Mitte will von City-Manager profitieren

Die Ausschreibung erfolgt in dieser Woche, in drei bis vier Monaten soll er endlich da sein: Der sogenannte „City-Manager“ der Stadt Kaarst, der im Zuge des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes (IEHK) von der Bezirksregierung für die Stadt Kaarst bewilligt wurde.

Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus erklärte nun auf der Mitgliederversammlung der Interessen- und Standortgemeinschaft Kaarst-Mitte (ISG), welche Aufgaben in das Arbeitsfeld des City-Managers fallen.

Allerdings wird der City-Manager nicht von der Stadt bezahlt. „Wir können nur eine Leistung ausschreiben“, erklärte Ulrike Nienhaus. Möglich ist also, dass der City-Manager eine Person ist. Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass sich ein Büro um diese Dienstleistungen kümmert. Rund 20 Stunden in der Woche soll er als Lotse für die Kaarster Einzelhändler dienen. „Er soll vor allem Kontakte herstellen, vernetzen, Projekte anstoßen und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen“, erklärte Nienhaus. Der City-Manager soll das Gebiet der Innenstadt über die Martinusstraße, Friedensstraße bis hin zur evangelischen Kirche betreuen. „Das ist ein breites Feld, in dem er für unsere Stadt tätig sein wird“, sagte Nienhaus. Die ISG Kaarst-Mitte glaubt, dass der City-Manager helfen wird, die Innenstadt attraktiver zu machen. „Wir werden davon sicherlich profitieren“, sagte Vorstandsmitglied Dieter Güsgen.

(seeg)