Landesdelegiertentagung der Frauen-Union NRW in der Stadthalle Neuss

Frauen Union NRW tagt in Neuss : Landesdelegierte in der Stadthalle

„Frauen. Macht. Europa.“ So war die 28. Landesdelegiertentagung der Frauen Union (FU) Nordrhein-Westfalen überschrieben, zu der Ina Scharrenbach, die Landesvorsitzende der FU NRW, am Samstag 279 Delegierte in der Neusser Stadthalle begrüßte.

Die nordrhein-westfälische Ministerin sprach dabei vom „wunderschönen Neuss“. Dieses Attribut untermauerte in einem Grußwort Annette Gratz, die stellvertretende Vorsitzender der FU im Rhein-Kreis Neuss. Sie dokumentierte die hohe Lebensqualität im Kreis, warb für die Sehenswürdigkeiten von Schloss Dyck bis zum Globe und der reichhaltigen Museumslandschaft und schloss ihr Porträt mit den Worten: „Wir haben im Kreis das größte Schützenfest Deutschlands und die älteste Altbierbrauerei der Welt.“

Vertiefend stellte Sonja Fucken-Kurzawa, die Vorsitzende der FU im Bezirk Niederrhein, die rheinischen Städte kurz vor und zitierte den großen literarischen Kabarettisten Hanns Dieter Hüsch (1925-2005): „Der Niederrhein will angeguckt werden. Und dann beginnt die große Liebe!“ Naturgemäß politischer fiel das Grußwort des Vorsitzenden der CDU im Rhein-Kreis Neuss, Lutz Lienenkämper, aus. Für ihn ist 2019 ein spannendes Jahr, vor allem im Hinblick auf die Europawahl: „Ich will mir das Friedens- und Wohlstandsprojekt ‚Europa’ weder von Links noch von Rechts zerreden lassen.“ Er plädierte dafür, die kommende Europawahl zur überzeugenden Volksabstimmung für Europa werden zu lassen. „Kämpfen Sie für eine hohe Wahlbeteiligung!“ In Personalunion auch Finanzminister des Landes, stellte Lutz Lienenkämper kurz die Politik der Regierung vor, „ohne Schulden zu machen“. Dazu zähle auch die bessere Ausstattung der Kindertagesstätten. Die Tagesordnung hatte ein sehr umfangreiches Programm bei einer nur halbstündigen Mittagspause. Während Sabine Weiss, parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit und Vorsitzende des Tagungspräsidiums, zügig vor allem die Wahlen leitete, blieb den Delegierten nur wenig Zeit, die Stände der Sponsoren im Foyer zu besuchen. Hier präsentierten Debeka und BKK, der Rheinische Sparkassen- und Giroverband, aber auch „medicoreha“ aus Neuss.