kfd ehrt "Frauen des Jahres 2019" im Rhein-Kreis Neuss

Auszeichnung im Rhein-Kreis Neuss : Die kfd ehrt „Frauen des Jahres“

Brigitte Kommer aus Kaarst und Annika Ulrich aus Grevenbroich wurden im Edith-Stein-Haus in Neuss für ihre Verdienste ausgezeichnet.

Eine Woche nach dem Weltfrauentag standen bei der katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) im Rhein-Kreis Neuss zwei besondere Frauen im Mittelpunkt. Brigitte Kommer aus Kaarst und Annika Ulrich aus Grevenbroich wurden am Freitag im Edith-Stein Haus in Neuss als kfd-Frauen des Jahres 2019 ausgezeichnet.

In der Galerie des Familienforums fanden sich rund 50 Gäste ein, um die Ehrung der beiden ehrenamtlich engagierten Damen mitzuerleben. Zu den Gästen zählten Monsignore Ulrich Hennes, Stadtdechant Düsseldorf, sowie die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Neuss, Gisela Hohlmann.

Vor der Ehrung richteten unter anderem Petra Indenhuck, Vorsitzende der kfd im Rhein Kreis Neuss, und Gisela Hohlmann das Wort an die Besucher und die zu ehrenden Frauen. „Weiblichkeit verdient Wertschätzung“, betonte Hohlmann in ihrer Ansprache und lobte Brigitte Kommer und Annika Ulrich für ihr Engagement in der Arbeit mit jungen Menschen.

Brigitte Kommer war mehr als 20 Jahre als Katechetin in St. Martinus Kaarst tätig und für die Kommunionkinder zuständig, zudem übernahm sie zahlreiche Ehrenämter. In einem kurzen Interview sprach Brigitte Kommer darüber, wie viel Spaß und Freude ihr diese Arbeit stets gemacht hat. Damit setzt sie auch ein Zeichen für das Ehrenamt. Wer mit Herzblut dabei ist, kann sich für das Miteinander in der Gemeinde beziehungsweise Gesellschaft einbringen. Dass dies wertgeschätzt wird, wurde bei der Feierstunde im Edith-Stein-Haus deutlich.

Das war auch bei der Ehrung von Annika Ulrich zu sehen. Sie ist Mitbegründerin des Jugendferienwerks in Grevenbroich, das Ski- und Sommerfreizeiten für Jugendliche organisiert. Doch damit nicht genug: In Annika Ulrichs Geschichte an Ehrenämtern sind zum Beispiel noch Messdienerleitung und Sternsingerbegleitung zu finden. Auch sie setzt sich gerne für das Miteinander ein.

Beide Frauen, die jeweils stellvertretend für eine Generation stehen, zeigten sich erfreut über die Auszeichnung und sprechen sich für ein Diakonat der Frau in der katholischen Kirche aus. Das Zusammenspiel von Mann und Frau sei wichtig für die Kirche, sagt Brigitte Kommer. Auch Annika Ulrich hofft, dass sich „in nächster Zeit was tut“. Und natürlich, dass sich viele weitere Ehrenämtler für das Miteinander einsetzen.