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Kaarst: Neue ISG legt Pläne auf Jahreshauptversammlung vor

Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus in Kaarst : Neue ISG Kaarst-Mitte legt Pläne vor

Am Donnerstag legt die Immobilien- und Standortgemeinschaft Kaarst-Mitte ihren Jahresbericht vor – und blickt in die Zukunft.

Im vergangenen Jahr stand die Immobilien- und Standortgemeinschaft Kaarst-Mitte (ISG) vor dem Aus. Nachdem Astrid Panitz ihren Vorsitz aus persönlichen Gründen niedergelegt hatte und niemand bereit war, ihre Aufgaben zu übernehmen, drohte dem Verein die Auflösung. Doch Kulturmanager und Vorstandsmitglied Dieter Güsgen war dagegen und setzte sich für den Fortbestand der ISG ein. „Ich wollte das sinkende Schiff wieder auf Kurs bringen“, sagt Dieter Güsgen. Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus schrieb im Februar 2018 einen Brandbrief an die Mitglieder der ISG – und plötzlich kamen knapp 60 Personen zur Jahreshauptversammlung. „Wir haben mit zehn bis 15 Leuten gerechnet“, gibt Dieter Güsgen zu.

Auf der damaligen Versammlung wurde der Vorstand aufgefüllt. Was allerdings fehlte, war ein neuer Vorsitzender. Doch dann sagte Michael Schreinermacher zu, das Amt übernehmen zu wollen. „Seitdem geht es aufwärts“, sagt Güsgen. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung stehen nun einige Projekte auf der Tagesordnung, an die im vergangenen Jahr nicht zu denken war. So wird Harry Flint, Initiator des Projektes „Link Instinct“, seine neue „Story Box“ vorstellen. Damit haben Unternehmer die Möglichkeit, selbst kleine Promotion-Videos zu erstellen und die Innenstadt dauerhaft zu bewerben, vor allem in den sozialen Medien.

Auch über die neunte Auflage der „Kaarster Sternstunden“ wird die ISG sprechen und den Gästen – darunter auch Ulrike Nienhaus und Kämmerer Stefan Meuser – über die Pläne für den Weihnachtsmarkt in der Stadtmitte berichten. Das bisherige Konzept soll noch ein wenig verfeinert werden, schon bald sollen die Planungen für die zehnten Sternstunden am dritten Adventswochenende beginnen. Nienhaus und Meuser kommen nicht einfach so ins Bürgerhaus, sie werden auch über den Stand des „Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzeptes“ (IEHK) für die Innenstadt berichten. In ihren Ausführungen werden Nienhaus und Meuser vor allem auf die Arbeit des „City-Managers“ eingehen, dessen Aufgaben bislang noch nicht genau definiert wurden.

Bei den Wahlen wird Heinz Wirnsberger, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Rathaus-Arkaden, in den Vorstand der ISG aufrücken. So sollen künftig die Themen für die Innenstadt noch enger abgestimmt werden. „Wir wollen Leben in der Innenstadt. Insofern ergreifen wir jede Chance, sie sich uns bietet“, erklärt Güsgen. Dem Vorsitzenden Schreinermacher stellt er ein gutes Jahreszeugnis aus. „Micky ist engagiert und aktiv. Wir sind froh, dass er sich für diese Aufgabe bereit erklärt hat“, sagt Güsgen. Für dieses Jahr erwartet der Kulturbereichsleiter der Stadt allerdings weniger Besucher als im Vorjahr. Anders als Schreinermacher. „Ich glaube, die Bude wird voll“, sagt er.