1. NRW
  2. Städte
  3. Kaarst

Kaarst 500.000 Euro für moderne Innenstadt

Fördergeld-Bewilligung : 500.000 Euro für eine moderne Kaarster Innenstadt

Stadt bekommt Fördermittel für Integriertes Entwicklungs- und Handlungskonzept bewilligt.

Der Regionalrat hat den Vorschlag der Bezirksregierung zum Städtebauförderprogramm angenommen. Darin enthalten ist auch die Förderung des Integrierten Entwicklungs- und Handlungskonzept (IEHK) der Stadt Kaarst. Rund 500.000 Euro würden der Stadt für das laufende Haushaltsjahr zur Verfügung stehen, wenn das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung das Förderprogramm entsprechend des Regionalrat-Beschlusses verkündet.

Tatsächlich hatte die Stadt viel früher mit dieser Entscheidung gerechnet. Doch die verzögerte Regierungsbildung in Berlin und die damit einhergehende verspätete Entscheidung über den Bundeshaushalt schlugen auch auf kommunaler Förderebene durch.

„Jetzt überwiegt aber erst einmal die Freude, dass unseren Förderanträgen vollumfänglich entsprochen wurde“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus, „denn jetzt können wir mit den ersten Schritten für die Umsetzung einer modernen Stadtmitte beginnen.“

Die Technische Beigeordnete der Stadt Kaarst, Sigrid Burkhart, will nun zügig die Umsetzung einleiten: „Wir werden versuchen, möglichst alle für das laufende Jahr geplanten Projekte des IEHK anzugehen und setzen darauf, dass wegen des Förderbescheids die Mittel auf das kommende Haushaltsjahr übertragen werden können“. Die Fördermittel sind für vier Projekte aus dem IEHK eingeplant: Die Weiterführung der Grünen Achse, der Wettbewerb zur Weiterentwicklung der Neuen Mitte, der Verfügungsfonds für die ISG und die Installation eines Citymanagements.

  • Kaarst : Handlungskonzept für die Innenstadt listet 28 Maßnahmen auf
  • Bei den meisten positiven Fällen wird
    Zahlen im Rhein-Kreis Neuss : Aktuell 245 Corona-Infektionen bestätigt
  • Brauchtum in Kaarst : Ein „Kirmes-Ersatz“ in Holzbüttgen

„Sichtbar werden diese Maßnahmen unter anderem im Maubiszentrum, wo wir sehr schnell aktiv werden wollen und die Verschönerung beginnen“, macht Sigrid Burkhart deutlich.

Das IEHK ist zeitlich bis ins Jahr 2024 angelegt. Für viele Maßnahmen ist eine hälftige Teilung der Kosten durch Stadt und Städtebauförderung geplant.