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Hückeswagen: Eine Einladung zum Glücklichsein

Konzert mit Lesung in der Hückeswagener Pauluskirche : Eine Einladung zum Glücklichsein

Die Wermelskirchenerin Pe(tra) Weber begeistert mit einem Programm aus Klassik, Oper, Musical und Film. „Glücklicherweise“ lautete der Titel der Konzertpremiere. Samstagabend fand die Trilogie, die mit „Beziehungsweise“ 2016 im Rittersaal von Schloss Burg begonnen hatte und 2019 in Altenberg mit „Liebesweise“ fortgesetzt wurde, einen krönenden Abschluss.

Musik kann glücklich machen – das bewies das Konzert von Sängerin Pe(tra) Weber am Samstagabend in der Pauluskirche. Nach dem letzten Lied forderten die Zuschauer mit ihrem Applaus zwei Zugaben und verließen die Kirche anschließend mit einem Lächeln auf den Lippen. Ein stimmungsvolles Ambiente erwartete die Zuschauer schon beim Betreten der Kirche, die nur mit wenigen Spots und Kerzen rund um den Konzertflügel beleuchtet war. Die ersten Töne des Streicherquartetts „Mercator“ taten ihr übriges. Und als dann Sängerin Pe Weber ihr erstes Lied „Guten Tag, liebes Glück“ von Max Raabe in Begleitung von Pianist Benjamin März sang, war es um die Zuschauer geschehen.

„Glücklicherweise“ lautete der Titel der Konzertpremiere. Samstagabend fand die Trilogie, die mit „Beziehungsweise“ 2016 im Rittersaal von Schloss Burg begonnen hatte und 2019 in Altenberg mit „Liebesweise“ fortgesetzt wurde, einen krönenden Abschluss. Das Programm war vielseitig gestaltet mit Liedern aus Klassik, Oper, Musical und Film – wobei die Sängerin mit einigen wenigen Requisiten auch ihr Schauspieltalent einfließen ließ. Verbunden wurden die Gesangsstücke mit thematisch passenden Texten großer Dichter und Denker, aber auch mit christlichen Psalmen, die Ehemann Christoph Weber vortrug. „Das Glück liegt in uns selbst. Lassen Sie sich auf Ihre persönlichen Glücksmomente ein“, forderte Christoph Weber das Publikum auf.

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„Das Konzert hat mein Herz berührt“, sagte Zuschauerin Ursula März ganz verzückt nach dem 90-minütigen Konzertgenuss. Vom Gesang über die Auswahl der Lieder bis zu den Musikern, die die Atmosphäre gut aufgenommen hätten, wäre es ein sehr emotionaler Abend gewesen.

Ursprünglich sollte die Premiere von „Glücklicherweise“ im Martin-Luther-Haus in Altenberg stattfinden, was aufgrund der Hochwasserschäden jedoch nicht möglich war. „Diese Kirchengemeinde hat uns Asyl gegeben“, dankte Pe Weber der Evangelischen Gemeinde für die Auftrittsmöglichkeit. Bei der Generalprobe hatte die Sängerin ihr Programm auf die Akustik des Kirchenraums abgestimmt. Am besten zur Geltung kam ihre ausgebildete Stimme bei den klassischen Stücken, wie dem Händel-Largo „Ombra mai fu“ oder auch beim Walzer „Ah! Je veux vivre“ aus der Oper „Roméo et Juliette“, bei dem sie ausdrucksstark das dreigestrichene D erreichte.

Für Petra Weber war es das erste abendfüllende Konzert seit der Corona-Pandemie. Gerne würde sie noch mehr Menschen mit ihrer Konzertreihe berühren. „Es gibt so viele schöne Lieder, und es ist ein total schönes Gefühl, wieder vor Publikum zu stehen“, schwärmte die Gesangspädagogin aus Wermelskirchen.

Ein Wiederholungskonzert ist derzeit nicht geplant. „Man kann aber das komplette Programm buchen“, sagte Weber.