Feuer in Grevenbroich und Glehn Hohe Rauchsäule neben der A46 durch brennendes Altholzlager

Kapellen/Glehn · 40 Feuerwehrleute waren am Ostersamstag-Abend zwei Stunden lang beschäftigt: Bei Kapellen brannte ein großer Stapel altes Holz.

 Zwei Stunden lang mussten 40 Helfer der Feuerwehren aus Grevenbroich und Korschenbroich einen lichterlih brennenden Holzstapel am Ostersamstagabend löschen. Der Rauch zog in Richtung der Autobahn 46.

Zwei Stunden lang mussten 40 Helfer der Feuerwehren aus Grevenbroich und Korschenbroich einen lichterlih brennenden Holzstapel am Ostersamstagabend löschen. Der Rauch zog in Richtung der Autobahn 46.

Foto: Feuerwehr Grevenbroich

Zunächst waren es zwei Einsätze, an zwei scheinbar verschiedenen Stellen: Alarm für die Feuerwehren Grevenbroich und Korschenbroich am Ostersamstag gegen 17.30 Uhr. Als die Helfer an der Kapellener Talstraße und in Lüttenglehn eintrafen, entpuppte sich das Ganze als ein und derselbe Brand eines landwirtschaftlichen Altholz- und Gestrüpp-Stapels. Rund 40 Helfer aus beiden Wehren hatten zwei Stunden lang zu tun. Verletzt wurde laut Mitteilung der Feuerwehr Grevenbroich niemand.

Anrufer hatten der Leitstelle einerseits einen Feldbrand bei Lüttenglehn, andererseits brennenden Unrat an einem Tulpenfeld an der Kapellener Talstraße gemeldet. Tatsächlich stand ein rund 30 mal 20 Meter großer Haufen aus trockenem Holz und Gestrüpp an einem Landwirtschaftsbetrieb neben der Autobahn 46 bei Kapellen in Flammen. Eine hohe Rauchsäule wies den Einsatzkräften den Weg.

Vor Ort schlugen die Flammen mehrere Meter hoch aus dem knochentrockenen Altholzstapel und drohten auf umstehende Bäume und weitere Restholzhaufen in der Nähe überzugreifen. Zudem zog der Rauch Richtung Autobahn und Kapellen. Um die Ausbreitung des Brandes zu verhindern, bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen zeitweilig mit vier Strahlrohren.

Dabei gingen die Trupps wegen der starken Rauchentwicklung unter schwerem Atemschutz vor. Löschwasser war knapp, da die Wasserversorgung am Brandort zusammenbrach. Zwei Tanklöschfahrzeuge sorgten im Pendelverkehr für Nachschub. Rund zwei Stunden nach dem Alarm waren die letzten brennenden Holzreste auseinandergezogen, das Feuer gelöscht und die Einsatzkräfte aus beiden Wehren konnten wieder in ihre Standorte abrücken. Insgesamt waren rund 40 Helfer aus Grevenbroich, Kapellen sowie aus Liedberg, Glehn und Korschenbroich im Einsatz.

Zu Ursache und Schadenshöhe machte die Feuerwehr keine Aussagen.

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