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Grevenbroich: Filmprojekt "Ich bin Grevenbroich" ein Flop

Grevenbroich : Filmprojekt "Ich bin Grevenbroich" ein Flop

Die Idee war gut, doch die Stadt wohl nicht bereit: Zum Filmprojekt "Ich bin Grevenbroich" ist bei Robert Jordan vom Stadtmarketing erst eine Bewerbung eingegangen. Zwar läuft die Bewerbungsfrist noch bis Sonntag, 17. Juli.

Doch Jordan zieht schon jetzt ein ernüchterndes Fazit: "Das Projekt hat nicht so funktioniert, wie wir es uns erhofft hatten."

Dabei klang die Ausschreibung verlockend: Zum Stadt-Jubiläum "700 Jahre plus" sollten Bürger Kurzfilme zum Thema Leben in Grevenbroich einreichen. In den zwei bis acht Minuten langen Beiträgen sollten sie zeigen, was das Besondere an der Schlossstadt ist — aus subjektiver, ganz persönlicher Perspektive.

Eine professionelle Ausrüstung wäre dabei nicht notwendig: "Auch Filme mit der Handykamera leben von ihrer Kreativität", hatte Jordan erklärt. Nur beim Alter wurde eine Einschränkung gemacht: Die Teilnehmer dürfen nicht älter als 21 Jahre sein. Und das war's auch schon. Doch obwohl heutzutage gerade kleine Filmchen mit der Handykamera nahezu überall aufgenommen werden, blieben die Beiträge aus. Jordan hat zwei Erklärungen: "Entweder haben wir unsere Zielgruppe nicht erreicht, oder diese Zielgruppe hat kein ausreichendes Interesse an dem Projekt." Das sei zwar schade, "aber letztlich auch kein Beinbruch".

Ganz hat Robert Jordan die Hoffnung dennoch nicht aufgegeben: "Vielleicht bekommen wir bis zum 17. Juli ja noch Beiträge."

(NGZ)