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Grevenbroich: Am Strand startet erstes Sommerkino der Stadt

Grevenbroich : Am Strand startet erstes Sommerkino der Stadt

Nach dem Ende des Sommermärchens bei der Frauenfußball-Weltmeisterschaft startet der Stadtstrand Evita Beach eine neue Veranstaltungsreihe. Auf der Leinwand werden ab Sonntag, 24. Juli, Kultfilme wie Dirty Dancing gezeigt. "Sommerkino", nennt sich der Filmspaß. Evita-Beach-Betreiber Norbert Lupp stellt klar, dass auch die weiteren WM-Spiele im Programm bleiben. "Das haben wir so versprochen, und das halten wir auch", sagt er. Allerdings rechnet Lupp nach dem Aus der deutschen Mannschaft mit keiner allzu großen Nachfrage mehr.

Deshalb werde in den kommenden Tagen auch damit begonnen, die Werbung für das Public Viewing abzuhängen. Die Botschaft ist klar: Das Sommermärchen, von dem die Fußballfrauen so sehr träumten, ist vorbei. "Ein Team – ein Traum" lautete der Slogan. Der Traum ist ausgeträumt. "Schade", sagt Lupp kurz und knapp. Denn gerade schien das Interesse an den deutschen Spielen deutlich zu steigen. "Eine Begeisterung wie damals bei der Männer-WM gab es aber ohnehin nicht."

Das "Sommerkino" sieht Lupp als Testlauf. Am Evita Beach ist es eine Premiere. "Wir werden in den kommenden Wochen sehen, wie das Angebot angenommen wird", sagt Lupp. Jeweils dienstags und sonntags sollen die Hollywood-Kultfilme über die Leinwand flimmern, der Eintritt soll fünf Euro betragen. "Ohne Eintritt ist so ein Open-Air-Kino leider nicht machbar", sagt Lupp. Auch Kinderfilme könnten noch ins Programm genommen werden. Welche Filme wann laufen, teilt Evita Beach in Kürze auf seiner Internetseite mit.

Wird das Angebot angenommen, dann soll es im kommenden Jahr eine Neuauflage geben. Eine Änderung hätte Lupp dafür bereits im Sinn: Statt Kultfilmen wie "Dirty Dancing" mit Patrick Swayze und Jennifer Grey sollen dann aktuelle Kinofilme gezeigt werden. "Das war in diesem Jahr so kurzfristig nicht machbar", erklärt der Veranstalter.

Mit der bisherigen Bilanz des Sommers ist der Evita-Beach-Chef zufrieden. "Wir haben wegen des guten Wetters früher als sonst eröffnet", sagt er. Das habe sich rentiert. Seit Mitte Juni allerdings macht ihm der wechselhafte Sommer einen Strich durch die Rechnung. "Da gibt es natürlich Tage, an denen es nicht so gut läuft."

(NGZ)