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Damen des TV Issum gehen mit einer neuen Nummer eins in die Saison

Tennis : Die Damen des TC Issum wollen oben mitspielen

Zita Engbrok ist die neue Nummer eins der Mannschaft, die in der Zweiten Verbandsliga aufschlägt. Auch der TC Geldern und der TC Straelen fiebern dem Start der Medenspiele entgegen.

Lange war auch für die Vereine im Gelderland wegen der Corona-Krise unklar, unter welchen Bedingungen sie ihre Medenspiele in der Freiluft-Saison würden austragen können. Doch mittlerweile ist auch zu ihrer Erleichterung geklärt, dass eine Bewirtung auf den Clubanlagen möglich ist und die Duschen und Umkleidekabinen benutzt werden können. Gemeinsame Anreisen mit eigenen Fahrzeugen zu den Auswärtsspielen sind unter Einhaltung der Hygienevorschriften ebenfalls möglich. Der Verband spricht von einer sogenannten Übergangssaison, in der es keine Absteiger, sondern nur Aufsteiger geben wird. Zudem können Mannschaften auf die Teilnahme an der Saison verzichten, ohne die Zugehörigkeit zu ihrer Liga zu verlieren.

Der TC Blau-Weiß Issum hat seine Hausaufgaben beim Thema Corona gemacht. Der Vorstand um den Vorsitzenden Udo Klingen hat dem Ordnungsamt ein Hygienekonzept vorgelegt, das von der Behörde für gut befunden wurde. Der Verein wird bei den Erwachsenen acht Teams in die Saison schicken. Zwei Mannschaften verzichten auf einen Start. Die Herren 65 I treten nicht in der Ersten Verbandsliga an, die Damen II nicht in der Kreisliga.

Bei der ersten Damen-Mannschaft, die in der  Zweiten Verbandsliga spielt, hat es personelle Veränderungen gegeben. Die neue Nummer eins ist Zita Engbrok, die zuletzt in der Niederrheinliga für den TC Asberg aufgeschlagen hat. Zusätzlich wird Vanessa Weingarten, die vom Bezirksligisten TC Goch kommt, das Team verstärken. Spielführerin Alexandra Nitsche sieht mit den Neuzugängen eine reelle Chance, ein Wörtchen im Kampf um den Aufstieg mitsprechen zu können. Fünf Teams sind in der Gruppe am Start. Bewirtung wird bei den Heimpartien auf der Anlage des TC Issum stattfinden.

Auch der TC Grün-Weiss Geldern fiebert dem Saisonstart entgegen. Der stellvertretende Vorsitzende Klaus van der Moolen wird als Corona-Beauftragter des Vereins genau darauf achten, dass die vom Verband vorgegebenen Regeln eingehalten werden. Der Verein hat neun Mannschaften für die Sommerrunde gemeldet. Lediglich die Herren 70, die in der Bezirksliga an den Start gegangen wären, und die Herren 55 II (Bezirksklasse B) wollen wegen der Pandemie keine Medenspiele bestreiten.

Das Aushängeschild des Clubs, die Herren 50, verpassten im vergangenen Jahr den Klassenerhalt in der Zweiten Verbandsliga. Die Spieler peilen jetzt eine Altersklasse höher bei den Herren 55 die direkte Rückkehr in die Liga an. Die Gastronomie auf der Anlage des TC Grün-Weiss Geldern ist wieder geöffnet.

Seit gut zwei Wochen bereit sich der TC Straelen intensiv auf die neue Saison vor. Sieben der neun Mannschaften bei den Erwachsenen werden an den Start gehen. Die Herren 70, die in der Ersten Verbandsliga spielen und das ranghöchste Team des Clubs sind, sowie die Damen 40 (Bezirksklasse A) hatten aufgrund der Corona-Entwicklung bereits frühzeitig erklärt, im Sommer keine Pflichtspiele bestreiten zu wollen.

Spieler und Zuschauer können bei den Begegnungen auf der Anlage bewirtet werden. Das bei der Stadt Straelen vorgelegte Sicherheitskonzept wurde genehmigt. Ein Wermutstropfen, so der stellvertretende Vorsitzende Garry Hendricks, sei allerdings gewesen, dass wegen der Pandemie das 75-jährige Bestehen des Vereins nicht, wie der TC Straelen es geplant hatte, auf der Anlage gefeiert werden kann.