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Betreuer verwandeln Kabine des SV Straelen in ein Schmuckkästchen

Fußball : Ein Trio leistet beim SV Straelen Fleißarbeit

Die Betreuer Leonard Dams, Christian Koppers und Stefan Büns haben die tristen Umkleidekabinen des souveränen Spitzenreiters in der Oberliga in ein grün-gelbes Schmuckkästchen verwandelt.

Der SV Straelen hat mittlerweile erste beachtliche personelle Weichen für die kommende Saison gestellt, in der er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der Fußball-Regionalliga spielen wird. Ihre Vorbereitungen für die Rückkehr in die vierthöchste Klasse haben auf eine ganz besondere Art und Weise auch Stefan Büns, Christian Koppers und Leonard Dams getroffen, die Betreuer der Mannschaft von Trainerin Inka Grings sind, die in der abgebrochenen Saison in der Oberliga eine Klasse für sich war.

Innerhalb von knapp zwei Wochen verwandelten sie in ihrer Freizeit die beiden tristen, eher spartanisch und funktionell ausgestatteten Umkleidekabinen der ersten Mannschaft in ein glänzendes grün-gelbes Schmuckkästchen, das sich durchaus in der Regionalliga sehen lassen kann. „Es gab im Internet einen Aufruf, dass Vereine ihre schönsten Umkleidekabine zeigen sollen. Dadurch bin ich auf die Idee gekommen, bei uns einiges zu verändern“, sagt Büns. Er ließ sich dabei durch die neu gestalteten Kabinen des SV Veert inspirieren.

Das Okay für die Neugestaltung erhielt das Trio von Präsident Hermann Tecklenburg sofort. Der vorgelegte Kostenplan wurde ohne Bedenken vom Kaufmännischen Leiter Stefan Dix abgesegnet. Tatkräftige Unterstützungen erhielten die drei Betreuer von Maximilian Funk, einer der Spieler des Oberliga-Tabellenführers.

Die Kabinenwände wurden in den Vereinsfarben Grün und Gelb neu gestrichen und mit Logos des SV Straelen versehen. 25 Schrankkorpusse mussten montiert werden. Mit Edelstahlwinkeln und Arbeitsplatten aus Holz wurden neue Sitzbänke und in jeder Kabine ein Multifunktionstisch mit eingebautem Schuhschrank aufgestellt. Die Bodenfliesen wurden in Fleißarbeit auf Hochglanz gebracht. „Mit Ausnahme der großen Stadien in Essen, Oberhausen, Aachen oder Rödinghausen brauchen wir jetzt in der Regionalliga keinen Vergleich zu scheuen“, sagt Stefan Büns stolz.

Christian Koppers hat ausgerechnet, dass insgesamt 160 Arbeitsstunden für den Umbau notwendig waren, bis man das Ergebnis der gesamten Oberliga-Mannschaft per Videoaufnahme präsentieren konnte. Von den Kickern und dem Trainerstab gab es viel Lob und Anerkennung für die Arbeit.

Den Grund für ihr Engagement brachte das emsige Trio auf einen einfachen Punkt. Es gehöre  zum Selbstverständnis ihrer Arbeit innerhalb eines Team und sei außerdem ein Zeichen für die  hohe Identifikation mit der Mannschaft und dem ganzen Verein, sagten Leonard Dams, Christian Koppers und Stefan Büns.