Volksbank Emmerich Rees unterstützt Sportvereine

Vereinsarbeit : 50.000 Euro für die Sportförderung

Die Volksbank Emmerich-Rees hat ihre Unterstützung für Sportvereine ausgeweitet. Je mehr Vereinsmitglieder ein Konto bei der Bank haben, desto größer fällt die Spende aus. Jeder Verein erhielt eine vierstellige Summe.

Die Volksbank Emmerich-Rees hat mit der Volksbank-Sportförderung die Vereinsförderung ausgeweitet. „Wir fördern die Vereine, die einen Mannschaftssport aktiv anbieten“, sagte Volksbank-Vorstand Holger Zitter bei der Verteilung der Gelder am Mittwoch im Sitzungsraum im obersten Stockwerk der Bank. In diesem Jahr wurden 50.000 Euro an Fördergeldern ausgeschüttet.

Vor einigen Jahren sei das „Meistersparen“ eine beliebte Möglichkeit der Förderung gewesen. Zahlreiche Mitglieder verschiedener Vereine beteiligten sich daran, ein Teil der Zinsen kam dem ausgewählten Lieblingsverein zugute. „Leider kamen durch die fallenden Zinsen kaum noch Spendengelder zusammen“, erklärte Zitter. „Es ist uns aber ein Anliegen, weiterhin den Sport in den Vereinen der Region zu fördern, wo viel ehrenamtliche Arbeit und wertvolle Jugendarbeit geleistet wird“, so der Voba-Chef.

Bei der Entwicklung der neuen Sportförderung haben sich die Initiatoren von dem Gedanken „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“ leiten lassen. „Je mehr Vereinsmitglieder ein Konto bei unserer Bank haben, von dem der Mitgliedsbeitrag eingezogen wird, desto größer fiel unsere Spende an den Verein aus. Dabei ist es unerheblich, ob ein Mitglied persönlich am Vereinssport teilnimmt“, erklärte Ralf van Bruck vom Vorstand. Auf über 2200 Kundeneinzüge wurden die 50.000 Euro verteilt. Es handelt sich bei dem Geld um Mittel des Gewinnsparvereins: 25 Prozent der eingenommenen Beiträge werden ausgeschüttet.

Für jeden Verein kam eine Summe im vierstelligen Bereich zusammen. „Das ist nicht selbstverständlich, wir sind sehr froh über die Unterstützung“, sagte Michael Kühn, Vorsitzender des RSV Praest, der sich über 5340 Euro freute. Albert van Heukelom bekam 5750 Euro. „Wir haben in Eigenleistung ein Ball- und Gerätehaus gebaut, dafür wollen wir noch Regale und Schränke anschaffen. Das Geld können wir gut gebrauchen“, sagte der Vorsitzende von Eintracht Emmerich. Über 2659 Euro freute sich die Kassiererin von Fortuna Elten, Sabine van Brandenburg. Hier steht eine Renovierung der Kantine an. „Die braucht neue Farbe, eine neue Decke und eine neue Beleuchtung, dafür werden wir das Geld wohl einsetzen“, sagte sie. Auch beim VfB Rheingold geht es ums Vereinsheim, wo die Sanierung der Heizung in der nächsten Zeit einige Kosten verursachen wird. Schatzmeister Mario Bott und Geschäftsführer Jörg Schulte bekamen rund 2930 Euro für den VfB. Fortuna Millingen erhielt 5068 Euro aus dem Geldtopf, TuS Haffen-Mehr 5590 und der Reeser Sportverein 2909 Euro. Der SV Vrasselt wird mit 4000 Euro gefördert, der SV Haldern mit 9750, Emmerich-Hüthum mit 3409 und Blau-Weiß Bienen erhält 2590 Euro.

In der nächsten Zeit wolle man sich Gedanken machen, wie man neben dem Fußball mit der Sportförderung auch Vereine erreichen könne, bei denen andere Sportarten im Mittelpunkt stehen, sagte Volksbank-Chef Holger Zitter, der sich bei den Vertretern der verschiedenen Vereine für ihr ehrenamtliches Engagement bedankte.

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