Duisburg: Drogenspürhund Socke geht in die Rente

Drogenspürhund in Duisburg: Nach zehn Jahren als Schnüfflerin geht Socke in Rente

Der Duisburger Zoll verabschiedet eine treue Mitarbeiterin: Drogenspürhündin Socke. Sie stellte so manchen Dealer - zuletzt fand sie Drogen im Wert von 25.000 Euro.

„Wohlverdient“ sei der Ruhestand für Zoll-Mitarbeiterin Socke, lobt die Pressestelle der Behörde in ihrer Mitteilung. Nach einem ganzen Jahrzehnt im Dienst darf die vierbeinige Schnüfflerin ihre Tage nun ruhiger angehen lassen. Ihr Herrchen bekommt dafür sogar eine kleine „Pension“ als Zuschuss zu den laufenden Kosten.

Seit ihrem Dienstantritt im Jahr 2008 hatte Socke den Dealern das Leben schwer gemacht. Mehr als 500 Aufgriffe stehen in ihrer Erfolgsbilanz. Und dabei war sie außerordentlich beliebt: Bei Veranstaltungen bekam die Hündin oft Applaus für ihre Arbeit.

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Den letzten großen Erfolg erzielte Socke im Januar: Bei einer Kontrolle im Zug konnten die Zöllner Heroin und Kokain mit einem Schwarzmarktwert von rund 25.000 Euro sicherstellen.

Bei ihren Kontrollen werden die Beamten des Hauptzollamts Duisburg insgesamt von fünf vierbeinigen Kollegen unterstützt. Die Beamten kontrollieren auf den Autobahnen, im Zug und am Flughafen Weeze, um illegale Einfuhren von verbotenen Gegenständen und Rauschgift zu verhindern.

(woa)
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