Vorfall in Duisburg-Rheinhausen Jugendliche bewerfen 100 km/h schnellen Zug mit Steinen

Duisburg · Was sich vier unbekannte Jugendliche am Sonntagabend am Bahnhof in Duisburg-Rheinhausen leisteten, ist alles andere als ein Dumme-Jungen-Streich, sondern gefährlich und dumm. Nun wird nach den jugendlichen Steinewerfern gefahndet.

Die zerstörte Zugscheibe.

Die zerstörte Zugscheibe.

Foto: Bundespolizei

In den Abendstunden des Sonntages (21. April 2024) kam es um 20.05 Uhr zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr durch unbekannte Jugendliche am Bahnhof Duisburg-Rheinhausen. Das teilte die Bundespolizei am Montag mit.

Dabei soll eine vierköpfige Personengruppe Steine auf einen durchfahrenden Zug geworfen haben. Eine Scheibe wurde durch zwei Steinschläge beschädigt. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

Ein Triebfahrzeugführer der Linie RE 6 informierte die Bundespolizei bei Einfahrt in den Duisburger Hauptbahnhof, dass der Zug bei Durchfahrt am Bahnhof Duisburg-Rheinhausen durch eine Gruppe von unbekannten Jugendlichen mit Steinen beworfen wurde.

Hierbei wurde eine Scheibe mit zwei Steinschlägen beschädigt. Bei dem Vorfall wurden keine Reisenden verletzt. Die eingesetzten Bundespolizisten fotografierten die Schäden und fahndeten im Nahbereich nach den unbekannten Tätern.

Gegen die flüchtigen Jugendlichen leiteten die Beamten der Bundespolizei ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie der Sachbeschädigung ein.

(mtm)
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