Inder aus Duisburg mit falschen Papieren unterwegs

Auf Autobahn in Sachsen festgenommen : Gesuchter Inder aus Duisburg reist mit falschen Papieren

Die Bundespolizei hat in Sachsen einen gesuchten Mann aus Duisburg festgenommen. Der geduldete Inder war mit falschen Papieren unterwegs. Gegen ihn wird jetzt wegen Urkundenfälschung ermittelt.

Die Polizisten trafen den Mann bei einer Kontrolle eines Busses aus Polen am Dienstagabend. Wie sich laut Bundespolizei herausstellte, stand sein Name auf der Fahndungsliste.

Die Staatsanwaltschaft Wuppertal hatte Ende März 2018 einen Haftbefehl ausgestellt. Der Grund war eine nicht bezahlte Geldstrafe. Diese Strafe hatte der 30-Jährige wegen Urkundenfälschung vom Amtsgericht Remscheid kassiert.

Der Verurteilte zahlte später 212 Euro. Die Polizisten merkten allerdings, dass der indische Reisepass, ein französisches Visum und verschiedene Stempelabdrücke gefälscht waren.

Warum und wofür der Mann die falschen Dokumente benutzte, ist noch unklar. Der in Duisburg lebende und geduldete indische Staatsangehörige erklärte lediglich, dass er zu Besuch in Polen war und auf dem Rückweg nach Nordrhein-Westfalen sei.

Der Beschuldigte musste zurück nach Polen. Den falschen Pass behielten die Ermittler ein. Sie erstatteten in diesem Zusammenhang Anzeige wegen des Verdachts der Urkundenfälschung.

(see)
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