Heerdt: Urmel aus dem Eis auf der KAB-Bühne

Theater : Urmel aus dem Eis in Heerdt

An drei Wochenenden spielen die Jung-Schauspieler Theater auf der KAB-Bühne.

„Stop, stop stop: Was war das denn?“, schallt die Stimme von Karl-Heinz Stoffelsbei bei der Probe über die Jugendbühne der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB). In diesem Jahr steht „Urmel aus dem Eis“ auf dem Spielplan, und zum ersten Mal arbeiten die jungen Schauspieler mit Requisiten – verständlich, dass da noch nicht alles auf Anhieb klappt. Jedes Jahr präsentiert die KAB ein kindergerechtes Theaterstück im Heerdter Pfarrzentrum an der Baldurstraße. Nachdem 2018 die Abenteuer von Pippi Langstrumpf aufgeführt wurden, wird es in diesem Jahr um Urmel aus dem Eis. Samstag feiert das Stück Premiere. Basierend auf dem Kinderbuch von Max Kruse, dreht sich die Handlung um Professor Habakuk Tibatong, den jungen Tim Tintenklecks und viele sprechende Tiere, die gemeinsam auf der Insel Titiwu leben. Eines Tages wird mit einem Eisberg ein mysteriöses Ei angespült, aus dem wenig später das Urmel, gespielt von Frederik Norden, schlüpft. Bei den Proben merkt der junge Schauspieler bereits, dass seine Rolle anstrengend werden könnte: „Bevor ich schlüpfe, stecke ich mit Kostüm im Ei. Da wird mir schon warm.“ Frederik wird zum dritten Mal auf der Bühne stehen. Nach zwei kleineren Rollen hat er als Urmel seine erste größere Sprechrolle ergattern können. „Ich freue mich darauf, bin aber auch aufgeregt“, gibt er vor der Premiere zu.

Die 15 Schauspieler, die in diesem Jahr beim Theaterstück mitspielen, sind zwischen neun und 18 Jahre alt. Jil Gerstenberg hat schon reichlich Erfahrung auf der KAB-Bühne gesammelt. Für sie ist es das achte Stück, im vergangenen Jahr spielte sie Pippi Langstrumpfs Freundin Annika und hat jetzt mit Professor Habakuk Tibatong erneut eine Hauptrolle. „Die Proben mit Kostümen und Requisiten sind immer ein wenig kompliziert und ungewohnt, das ist ganz normal.“ Bis Samstag wird alles sitzen, da sind sich alle einig.

Urmel aus dem Eis Jugendliche bis 16 Jahre zahlen fünf Euro, Erwachsene zehn, Tickets gibt es im „Jabamo“ am Nikolaus-Knopp-Platz 1; Termine: 12. und 13., 19. und 20. sowie 26. und 27. Januar, 15.30 Uhr, Baldurstraße 24

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