Heerdt: Schützen stellen Kinderwunschbaum auf

Düsseldorf Heerdt: Heerdter Schützen sammeln Kinderwünsche

Zum zweiten Mal nahmen sich die Heerdter Schützen bedürftigen Kindern an und verwandelten den Tannenbaum auf dem neuen Kirchplätzchen in einen Kinderwunschbaum.

Nicht alle Kinder wachsen in Familien auf, die genug Geld für Weihnachtsgeschenke haben. Deshalb haben Unternehmen, Gruppen und Vereine das Prinzip der Wunschbäume ins Leben gerufen. Darunter auch der Heerdter Schützenverein, der zum zweiten Mal die Tanne auf dem neuen Kirchplätzchen in einen Kinderwunschbaum verwandelten. „Der Erfolg im vergangenen Jahr hat uns bestärkt, die Aktion zu wiederholen“, teilt Pressewart Edmund Neuhofen mit.

Die Aktion wurde wieder mit einem Adventsfest gefeiert und musikalisch vom Heerdter Blasorchester begleitet. Und wieder hat die Schulleitung der Heinrich-Heine-Grundschule mit ihrem Teilstandort Pestalozzistraße die Wünsche bedürftiger Kinder gesammelt. Sie wurden auf Papiersterne notiert und dann an einer Leine befestigt. Jeder konnte sich einen Stern „pflücken“ und so einem Kind einen Wunsch erfüllen. Es habe nicht lange gedauert, bis auch der letzte Stern einen Spender gefunden hatte“, freut sich Neuhofen. „Jeder Besucher konnte sich in eine Liste eintragen und gleich die überschaubaren Beträge hinterlegen. „So können jetzt Gutscheine vorbereitet werden, um sie den Kindern noch vor den Weihnachtsferien als Geschenk zu überreichen.“

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Durch die Weihnachtsbaum-Wunschaktion rückte der kleine Platz an der St. Benediktuskirche einmal mehr in den Blickpunkt. Vor einem Jahr, ebenfalls im Dezember, war er der Öffentlichkeit übergeben worden. Drei Monate hatte es gedauert, um die 200 Quadratmeter große Fläche um 80 Zentimeter tiefer zu legen, zu pflastern und barrierefrei an die Straße Alt-Heerdt anzuschließen. Die Bäume blieben auf dem alten Niveau, haben nun Baumscheiben.

Zu verdanken ist der „Heerdter Kirchplatz“ Angela Price, Urenkelin des einstigen Bürgermeisters Nikolaus Knopp, und Andreas Bahners, Kirchenvorstandsmitglied und Schützenchef, in Kooperation mit Pfarrer Michael Dederichs. Sie haben den Umbau angeschoben. Die Kosten von 150.000 Euro hat zum großen Teil das Erzbistum Köln übernommen.

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