Turu-Torwart Milovanovic nicht zu bezwingen

Fußball : Turu-Torwart Milovanovic nicht zu bezwingen

(mjo) Als der TVD Velbert in der Vorsaison Landesliga-Meister wurde und zum ersten Mal in seiner Geschichte in die Oberliga aufstieg, war Jeffrey Tumanan mit elf Treffer maßgeblich an diesen Erfolgen beteiligt.

Im Meisterschaftsspiel gegen Turu 80 am Samstag war die Abschlussschwäche Tumanans, der früher beim FC Schalke 04 II und der SSVg Velbert spielte, ein entscheidender Grund dafür, dass die Oberbilker durch ein 0:0 einen Punkt mit nach Haus nehmen konnten.

Dreimal war der Velberter, der die deutsche und thailändische Staatsbürgerschaft besitzt, in der ersten Halbzeit einem Treffer nahe. Und dreimal gelang es ihm nicht, den Ball an Turus gutem Torhüter Maksimilijan Milovanovic vorbeizubringen. Einmal klärte der Düsseldorfer mit einer Fußparade (18.), einmal verzog der Velberter seinen Schuss aus vollem Lauf knapp neben das Tor (36.). Die dritte Chance unmittelbar vor dem Pausenpfiff war die größte. Tumanan hatte sich gegen die nicht nur in dieser Szene löchrige Abwehr der Düsseldorfer scheinbar mühelos durchgesetzt und lief allein mit dem Ball am Fuß auf Schlussmann Milovanovic zu. Warum er den Ball flach unter Milovanovic ins Tor schieben wollte und nicht einen Abschluss ins links und rechts völlig verwaiste Turu-Tor versuchte, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Turus Torhüter konnte parieren.

Dass es nach 90 Minuten ein gerechtes und kein glückliches Unentschieden war, das verdiente sich die Mannschaft von Trainer Francisco Carrasco in der zweiten Halbzeit mit verbesserten Angriffsspiel. Gleich in der ersten Viertelstunde nach dem Seitenwechsel vergaben Takerun Kato, der wegen seines Nasenbeinbruchs mit einer Schutzmaske spielende Anil Ozan und Muhammet Ucar drei gute Möglichkeiten zum Führungstreffer. Auch die Hausherren besaßen weitere Einschussmöglichkeiten. Zunächst war es wieder Tumanan, der mit einem Schuss am Turu-Tormann scheiterte. Eine weitere Großtat von Milovanovic gegen einen Schuss Maik Bleckmann war die letzte spektakuläre Aktion der Partie.

Beide Teams waren mit der Punkteteilung offensichtlich zufrieden und waren wie die 175 frierenden Zuschauer froh, als Schiedsrichter Bastian Lang abpfiff.

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