Takumi Yamagisawa:„Die Achterbahnfahrt war nicht so schön“

Fußball : „Die Achterbahnfahrt war nicht so schön“

Der Name von Takumi Yamagisawa dürfte den Fans vom Fußball-Oberligisten Turu 80 schon flink über die Zunge gehen, denn der 24-Jährige hat schon siebenmal getroffen. Yanagisawa selbst spricht weder Englisch noch Deutsch.

Beim folgenden Interview hilft deshalb sein Agent Hiromasa Sato.

Sie sind für die Fans ein unbeschriebenes Blatt. Wo sind sie aufgewachsen?

Takumi Yamagisawa Geboren wurde ich in Shizuoka, einer Großstadt an der Südost-Küste der Hauptinsel von Honshu. Meine Eltern leben noch immer dort. Ich habe einen älteren Bruder.

Wo haben Sie Fußball gespielt?

Yamagisawa Bis vergangenes Jahr in Shizuoka an der Uni. Seit Juli bin ich in Deutschland. Zur Turu bin ich gekommen, weil dort schon mehrmals Japaner gespielt haben.

Was sind ihre Stärken als Fußballer?

Yamagisawa Ich bin schnell, schieße beidfüßig gleich stark – auch aus größerer Entfernung.

Und Ihre Schwächen?

Yamagisawa (mit Lächeln) Ich bin mit 1,71 Metern nicht allzu groß.

Wieviel Tore haben Sie sich vorgenommen?

Yamagisawa Ich habe so an zehn Tore gedacht. Jetzt sind es aber schon sieben. Deshalb träume ich nun von 17.

Wie kommen sie mit Ihrem Trainer Francisco Carrasco zurecht?

Yamagisawa Gegen Oberhausen war ich richtig schlecht. Da hat er sich hinterher zu mir gesetzt und sich eine halbe Stunde mit mir unterhalten. Da habe ich sein Vertrauen in mir gespürt.

Was haben Sie Positives und Negatives in Düsseldorf erlebt.

Yamagisawa (überlegt kurz) Beides auf der großen Kirmes. So etwas kennen wir in Japan nicht, deswegen fand ich ich das toll. Nicht so schön: Ein Freund hat mich mit auf die Achterbahn genommen. Die fahrt war nicht so schön.

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