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Juniorwahl: Diese Parteien wählen Schüler in Dormagen

Ergebnisse eindeutig : Juniorwahl - Diesen Parteien gaben Schüler in Dormagen ihr Kreuz

Im Rahmen der deutschlandweiten Juniorwahl haben Schülerinnen und Schüler in Dormagen abgestimmt. Die Ergebnisse zeigen klar, was junge Menschen wollen.

Auch in diesem Jahr haben das Leibniz-Gymnasium Dormagen (LGD) und das Norbert-Gymnasium Knechtsteden (NGK) anlässlich der Bundestagswahl an der deutschlandweiten Juniorwahl teilgenommen. Die Wahlbeteiligung sei an beiden Schulen außergewöhnlich hoch gewesen. Am NGK waren insgesamt fast 550 Schülerinnen und Schüler der Stufen 9 bis 12 zur Wahl aufgerufen - der bisherige Rekordwert. Am LGD nahmen von 499 Wahlberechtigten 449 Jugendliche an der Juniorwahl teil.

Die Ergebnisse der Wahl sind dabei eindeutig, zwei Parteien stehen bei den Schülerinnen und Schülern besonders hoch im Kurs - sowohl am Norbert-Gymnasium, als auch am Leibniz-Gymnasium konnten die FDP und die Grünen die meisten Stimmen einheimsen. Bei der Wahlsimulation am NGK gab es im Zweitstimmenranking zwei Sieger. Die FDP konnte 31 Prozent auf sich vereinen, gefolgt von den Grünen mit 28,1 Prozent. Ein Trend, der bei der Bundestagswahl unter den Erstwählern auch deutlich erkennbar war. Die bisherigen Regierungsparteien der Großen Koalition folgen bei der Juniorwahl mit einigem Abstand. Die SPD erhielt 15,9 Prozent und die CDU 14,8 Prozent der Stimmen. Neben diesen vier Parteien konnte keine weitere Partei über die 5 Prozent Hürde klettern.

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Die Schülerinnen und Schüler des LGD wählten die Grünen mit 26,9 Prozent an die Spitze, dicht gefolgt von der FDP (26,7 Prozent). Darauf folgen SPD (17,9 Prozent), CDU (6,3 Prozent) und die Linke (5,2 Prozent). Die AfD konnte hingegen an beiden Schulen in Dormagen nicht punkten und erreichte lediglich 1 Prozent am Norbert-Gymnasium und 1,3 Prozent am Leibniz-Gymnasium.

„Ich finde, dass das Ergebnis zwischen  Bundestagswahl und Juniorwahl zu unterschiedlich ist. Mit den Ergebnissen der Juniorwahl am LGD bin ich relativ zufrieden, da die Grünen sehr stark und und die AfD sehr wenig vertreten ist, was mir persönlich am wichtigsten ist“, so Schülerin Svea Zungnickel über den Wahlausgang.  Auch LGD-Schüler Bo Hoffmann findet klare Worte: „Durch die Juniorwahl wird deutlich, dass Jugendliche und junge Erwachsene die politischen Ränder, aber auch Volksparteien wenig bis gar nicht unterstützen und für einen Neuanfang gestimmt haben.“