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Landesweite Inzidenz unter 35: Weiter Öffnungen in NRW ab Freitag

Landesweite Inzidenz stabil unter 35 : Weitere Öffnungen in NRW ab Freitag

Ab Freitag gelten für 14, ab Samstag dann nochmal für sieben weitere Kommunen Lockerungen. Die Kommunen sowie das Land NRW verzeichnen stabil niedrige Inzidenzwerte.

Aufgrund der sich entspannenden Pandemielage wird es am Freitag und Samstag zu weiteren Öffnungsschritten in zahlreichen NRW-Kommunen kommen. Da nicht nur die dortige Inzidenz stabil unter 35 liegt, sondern erstmals auch NRW-weit, lässt die Coronaschutzverordnung weitergehende Öffnungen zu: Nach Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums ist dann in 31 Kommunen der Besuch der Innengastronomie ohne Test möglich. „Auch Innensport kann dann ohne vorheriges negatives Testergebnis ausgeübt werden.“ Und: Kulturveranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmern können wahlweise ohne Abstand oder Test durchgeführt werden, Kulturveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern mit Test und Abstand im Schachbrettmuster. Zu den ab heute 14 zusätzlichen Kommunen zählen unter anderem die Städteregion Aachen, Düsseldorf, Köln, Mönchengladbach, der Rhein-Kreis Neuss und Solingen. Am Samstag kommen noch sieben weitere Kommunen hinzu, mit dabei sind Krefeld und Remscheid.

Minister Karl-Josef Laumann (CDU) zeigte sich „sehr froh, dass sich die Infektionszahlen aktuell so positiv entwickeln“. Die Coronaschutzverordnung habe sich bewährt. Zufriedenheit auch bei der Grünen-Landtagsfraktion. Deren Vorsitzende Josefine Paul sagte unserer Redaktion: „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass wieder mehr möglich ist – gerade für Kinder und Jugendliche.“ Dass sie etwa wieder zum Sport gehen und dass Kultur und Gastronomie wieder Besucher empfangen könnten, seien gute Zeichen. „Diese Erfolge – auch bedingt durch den Impffortschritt und sicherlich teils auch bedingt durch den saisonalen Effekt – dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Pandemie noch nicht vorüber ist und wir weiter aufmerksam sein müssen, damit es im Herbst nicht zu einer vierten Welle kommt“, warnte die Grünen-Politikerin und forderte die Ministerpräsidenten dazu auf, den Sommer zu nutzen, um klare und bundeseinheitliche Regeln für Großveranstaltungen zu entwickeln – wie feste Plätze, Kontaktnachverfolgung und Maskenpflicht vom und bis zum eigenen Platz.