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Fortuna Düsseldorf: Lutz Pfannenstiel über Entlassung von Friedhelm Funkel

Nach Entlassung von Funkel : So erklärt Lutz Pfannenstiel die Trainerentscheidung

Bei der Vorstellung des neuen Fortuna-Trainers Uwe Rösler nutzte Lutz Pfannenstiel, Sportvorstand des Erstligisten, die Gelegenheit, noch einige Worte über den entlassenen Friedhelm Funkel und die Gründe für die Trennung zu sagen. Lesen Sie hier die Aussagen.

Fortuna-Sportvorstand Lutz Pfannenstiel über...

… die Trennung von Friedhelm Funkel: „Wir wissen alle, dass Fortuna Friedhelm viel zu verdanken hat. Friedhelm gilt allergrößter Respekt. Dennoch haben wir uns entschieden, einen neuen Impuls zu setzen. Wir haben uns nach längerer Diskussion so entschieden.“ Die Trainerfrage habe sich direkt nach der 0:3-Niederlage bei Bayer Leverkusen gestellt, sagte Pfannenstiel. Dass er sich selbst mit seinen Aussagen nach dem Spiel, es gebe kein Ultimatum für Funkel Unglaubwürdig gemacht habe, findet er nicht. „Nein. Warum? Ich wurde gefragt, ob es ein Ultimatum gab? Es gab nie eines. Wir haben uns nach dem Spiel ganz normal zusammengesetzt. Das hat nichts mit Glaubwürdigkeit zu tun“, sagte der Fortuna-Sportvorstand auf eine entsprechende Frage. „Wir haben in Leverkusen 0:3 verloren. Wir haben überragend gekämpft. Es hätte 6:2 oder 7:3 ausgehen können. Für mich war aber keine Weiterentwicklung zu sehen“, begründete Pfannenstiel die Entscheidung zur Trennung von Funkel. „Es geht nicht um mich, um Friedhelm Funkel oder um Uwe Rösler. Es geht um Fortuna. Es war keine Entscheidung gegen Friedhelm Funkel, sondern für Uwe Rösler.“

… den neuen Trainer Uwe Rösler: „Ich verfolge ihn seit langem. Seine Zeit als Trainer in Malmö spricht für sich. Vor allem mit den Auftritten in der Europa League. Er steht für aggressiven, variablen Fußball aus dem Umschaltspiel heraus. Er ist genau der richtige Mann für uns.“ Thomas Kleine und Axel Bellinghausen bleiben der Fortuna auch unter Rösler als Co-Trainer erhalten. Dessen Vertrag wiederum gelte für die Erste und Zweite Bundesliga und laufe zunächst eineinhalb Jahre, sagte Pfannenstiel.

(erer/rent)