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Fortuna Düsseldorf: Friedhelm Funkel ist Düsseldorfs Trainer des Jahres

Düsseldorfs Sportler des Jahres 2019 : Funkel, Menzel und Borussia holen die Titel

Bei der Wahl der „Sportler des Jahres“ sind die Tischtennisspieler hoch im Kurs. Fortunas Trainer ist die Nummer eins.

Für die erfolgsverwöhnte Borussia war 2019 sicher kein optimales Jahr. Der deutsche Tischtennis-Rekordmeister blieb bei den Profis ohne Titel, was dem Klub vom Staufenplatz zuletzt vor 13 Jahren passiert war. Doch es gibt bei Borussia ja nicht nur die Profis, und deshalb gewann dennoch ein Team des Grafenberger Vereins die Wahl zu Düsseldorfs Mannschaft des Jahres – die Rollstuhl-Tischtennisspieler. Und da sich den Titel bei den Herren erneut Timo Boll sicherte, durfte Borussia bei der großen Ehrung der Sportler des Jahres aus der Landeshauptstadt am Dienstagabend gleich zwei Trophäen entgegennehmen.

Der Verein Düsseldorfer Sportpresse (VDS) hatte gemeinsam mit Welling Sportmarketing und dem neuen Sponsor PSD Bank ins Savoy-Theater eingeladen, um die Sieger der Wahl auszuzeichnen. Das Ergebnis setzt sich zu je 50 Prozent aus der Publikumswahl aller Sportfans der Stadt und den Stimmen der VDS-Mitglieder zusammen. Dabei hatten neben Boll und den „Rollis“, wie sich die Borussen-Spieler selbst augenzwinkernd nennen, in den weiteren Kategorien zwei Favoriten die Nase vorn. Bei den Trainern war Fortunas Friedhelm Funkel trotz des aktuell letzten Tabellenplatzes in der Bundesliga ebenso nicht zu schlagen wie Ruder-Ass Leonie Menzel vom RC Germania bei den Damen.

VDS-Präsident Piet Keusen und seine Vorstandskollegen hatten jedoch noch einen weiteren Preis zu vergeben, und den erhielt eine Düsseldorfer Sportlegende. Detlev Irmler, der bereits vor 30 Jahren als Teamchef mit dem Rochusclub in die Tennis-Bundesliga aufstieg und seitdem stets die Geschicke der Mannschaft lenkte, wurde mit dem Karl-Heinz-Wanders-Gedächtnispreis für sein Lebenswerk geehrt.

Der Abend im Savoy, durch den Antenne-Chefredakteur Christian Zeelen als Moderator führte, war mit den Ehrungen der vier Gewinner noch lange nicht zu Ende. Zahlreiche aktuelle und frühere Sportler aus der Landeshauptstadt hatten die Einladung des VDS angenommen und plauderten im Foyer angeregt über Parallelen und Unterschiede im Sport verschiedener Jahrzehnte.

Gewohnt meinungsstark trat dabei „Alpenvulkan“ Hans Zach auf, der die DEG als Trainer zu drei deutschen Eishockey-Meisterschaften geführt hat. Da ließ es sich mit Gesprächspartnern wie Otto Schneitberger, Walter Köberle und „Didi“ Hegen natürlich trefflich über Eishockey diskutieren. Der Fußball war im Savoy neben Funkel sowie Fortunas Kapitäns Oliver Fink durch den ehemaligen Nationalmannschafts-Kapitän und späteren erfolgreichen Bundesliga-Manager Klaus Allofs bestens vertreten.

Doch auch die Vertreter vieler weiterer Sportarten feierten am Dienstag kräftig mit. Borussias Manager Andreas Preuß nahm für den bei den German Open aktiven Boll den Preis entgegen; Handball-Erfolgstrainer Horst Bredemeier war dabei; Boxprofi Timo Rost und sein Trainer Rüdiger May nahmen schon einmal Anschauungsunterricht für die kommenden Jahre.