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Borussia Mönchengladbach: Stefan Lainer ist schon wieder zurück

Nur zehn Tage nach Außenbandriss : Lainer schon zurück im Borussia-Training

Gegen Augsburg hatte sich Stefan Lainer einen Außenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen. Dennoch hatte er die kleine Hoffnung, gegen Dortmund dabei sein zu können. Das unterstreicht seine Rückkehr ins Training am Mittwoch.

Erst im Sommer kam Stefan Lainer für zwölf Millionen Euro von RB Salzburg, wo er gemeinsam mit Borussias Trainer Marco Rose erfolgreiche Zeiten verlebte, doch schon jetzt ist der 27-Jährige nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken. In allen Pflichtpartien stand Lainer in der Startelf, fast immer spielte er über die gesamte Dauer. Mit seiner aggressiven Spielweise, die genau das verkörpert, was Rose von seinem Team erwartet, ist er schon zu einem Liebling bei den Fans geworden. Und die Befürchtungen, dass die nun einige Zeit lang ohne ihn auskommen müssen, scheinen sich nicht zu bewahrheiten.

Denn am Mittwoch, nur zehn Tage nachdem sich Lainer gegen Augsburg (5:1) einen Außenbandriss im linken Sprunggelenk zugezogen hatte, kehrte der Nationalspieler bereits ins Training zurück. Die ersten Übungen machte er gemeinsam mit seinen Kollegen, den Großteil der Einheit absolvierte er individuell mit Lauf- und Passübungen.

Bis Samstag hat Lainer noch Zeit, alle Zweifel zu beseitigen und komplett fit zu werden für das Spiel in Dortmund (18.30 Uhr). „Es ist noch nicht sicher, ob ich spielen kann, aber ich werde es auf jeden Fall versuchen“, sagt Lainer. „Ich habe schon noch Schmerzen, sonst hätte ich ja alle Teile des Mannschaftstraining mitgemacht. Mein Ziel ist es, vorher noch einmal mit dem Team trainiert zu haben, zwei Tage haben wir ja noch, und dann wird man sehen, ob es funktioniert. Wir haben uns auf jeden Fall schonmal gut herangetastet.“

Beim Spitzenspiel gegen den BVB will der Rechtsverteidiger unbedingt auflaufen und mit seinem Team die Tabellenführung in der Bundesliga behaupten. Doch auch Lainer weiß, dass es keinen Sinn machen wird, zu viel zu riskieren. „Denn es geht nicht nur um Dortmund, sondern wir haben noch viele englische Wochen und viele Spiele vor uns“, sagt er. Und da wird ein gesunder Lainer für Borussia noch sehr wichtig sein.