Borussia Mönchengladbach: Jonas Hofmann könnte gegen den BVB dabei sein

Wieder zurück im Borussia-Training : Hofmann glaubt an Blitz-Comeback gegen Dortmund

Neben Laszlo Bénes und Alassane Plea, die von ihren Nationalmannschaften zurückkehrten, trainierte am Dienstag auch Jonas Hofmann wieder mit der Mannschaft. Gegen den BVB könnte er schon wieder im Kader stehen.

Als Borussias Trainer Marco Rose vergangene Woche seine Mannen in den Kurzurlaub verabschiedete, waren mehr Betreuer auf dem Übungsplatz zu sehen als Spieler. Wegen Verletzungen und Nationalmannschaftsabstellungen war das Team minimiert worden. Am Dienstag startete Borussia nach vier freien Tagen ihre neue Trainingswoche und die Vorbereitungen auf das Spiel am Samstag in Dortmund (18.30 Uhr) – dabei sah es in Sachen Personal schon ein wenig besser aus.

In Laszlo Bénes und Alassane Plea waren zwei Nationalspieler schon wieder zurück und nahmen gleich das Training bei ihrem Klub auf. Bénes kam am Sonntag zu seinem zweiten Länderspieleinsatz für die Slowakei beim 1:1 gegen Paraguay, Plea saß am Montag beim 1:1 der Franzosen gegen die Türkei auf der Bank. Doch neben diesen erwartbaren Rückkehrern stand auch ein Spieler auf dem Platz, dessen Wiedereintritt ins Training eine emotionalere Rückkehr bedeutet.

Jonas Hofmann absolvierte seine erste Übungseinheit mit der Mannschaft, seitdem er sich im Pokalspiel in Sandhausen (1:0) im August einen Innenbandriss im Knie zugezogen hatte. Er wird in den kommenden Wochen zu einer weiteren Alternative für Rose im Kader der Borussen. Oder vielleicht schon am Samstag gegen den BVB? „Wer weiß, es ist möglich. Ich schließe nichts aus. Mal sehen, wie die nächsten Tage verlaufen“, sagt Hofmann. „Es fühlt sich so gut an, dass ich daran glaube und das Gefühl habe, dass es klappen könnte.“

Nach wie vor verzichten muss der Trainer verletzungsbedingt auf Tobias Strobl, Torben Müsel (beide wurden am Knie operiert), Fabian Johnson (Muskelfaserriss), Ibrahima Traoré (Verletzung am Sprunggelenk), Keanan Bennetts (Oberschenkelverletzung) sowie Matthias Ginter (Schulterverletzung) und Stefan Lainer (Außenbandriss im Sprunggelenk). Strobl und Lainer konnten am Dienstag immerhin schon individuell trainieren, der Österreicher hatte bereits betont, noch Hoffnung auf einen Einsatz gegen den BVB zu haben.

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