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Wermelskirchen: Fit fürs Homeschooling - iPads für Schüler werden verteilt

Schulen in Wermelskirchen : Fit fürs Homeschooling - iPads für Schüler werden verteilt

Im ersten Lockdown hatte sich gezeigt, dass längst nicht alle Schüler über das nötige, technische Equipment verfügen, um im eigenen Kinderzimmer lernen zu können.

Eine gute Nachricht sorgt für Nachtschichten im Rathaus: Rechtzeitig zum Beginn des Homeschoolings sind die 360 iPads angekommen, die für 315 Schüler und 45 Lehrer bestellt worden sind. Jetzt heißt es für Lutz Betke, Leiter der IT-Abteilung der Stadtverwaltung, und seine Mitarbeiter: „Wir müssen die Geräte konfigurieren und einrichten, damit alle damit arbeiten können.“ Mit vier Mitarbeitern werden die iPads anschließend in Schutzhüllen verpackt und ab Montag in die Schulen gebracht, wo sie anschließend verteilt werden. Für die Grundschüler sind besondere Hüllen angeschafft worden, die etwas stabiler und mit Griff versehen sind, damit die Steppkes besser damit hantieren können. 

Bereits im ersten Lockdown hatte sich gezeigt, dass längst nicht alle Schüler über das nötige, technische Equipment verfügen, um im eigenen Kinderzimmer lernen zu können. Im Rahmen eines Sofortprogramms wurde der Bedarf bereits im Sommer an allen Schulen abgefragt. Dass die Geräte erst jetzt angekommen sind, „liegt daran, dass der Markt wie leergefegt war“, sagt Lutz Betke. Zehn Prozent der Kosten für die Geräte der Schüler trägt die Stadt, die restliche Summe fördert das Land NRW. Die technische Ausstattung für die Lehrer wird komplett vom Land gezahlt, damit der digitale Unterricht stattfinden kann. Die bestellten 220 Laptops für Lehrkräfte und fünf für Schüler fehlen zwar noch, „aber wir hoffen, dass die Geräte auch im Januar ankommen“, sagt der IT-Chef. Sowohl Laptops als auch iPads bleiben im Besitz der Stadt, werden als Leihgeräte zur Verfügung gestellt.

Auch für die Kinder, die zu Hause kein WLAN haben, hat die Stadtverwaltung vorgesorgt: „Wir haben mobile WLAN-Router mit SIM-Karten geordert, damit die Schüler problemlos am Unterricht teilnehmen können“, erklärt Lutz Betke.

(kel)