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Wermelskirchen Positive Resonanz auf den kostenlosen Corona-Schnelltest 

Corona-Pandemie im Rheinisch-Bergischen Kreis : Positive Resonanz auf den kostenlosen Corona-Schnelltest

Nach der erfolgreichen ersten Aktion auf Gut Landscheid werden an drei Tagen im Januar für Wanderer weitere Schnelltests an der Klinik Wersbach angeboten.

Sie hatten keine offensichtlichen Symptome, sind nur aus reiner Vorsicht zum Corona Drive-in-Schnelltest auf Gut Landscheid gefahren – und wurden positiv getestet. Insgesamt 945 Menschen nutzten drei Tage lang die Chance, sich gratis auf Covid 19 testen zu lassen. Neun Personen trugen das tückische Virus in sich, ohne es zu wissen. Die Schnelltest-Aktion hatte Kurt Lammert, Eigentümer und Geschäftsführer des Hotel-Restaurants in Burscheid und der Klinik Wersbach ins Leben gerufen, damit sich viele Menschen nach den Weihnachtstagen gratis testen lassen konnten. Die interessierten Menschen kamen in 586 Autos an, aber auch Radfahrer und Spaziergänger nutzten die Chance auf einen Test. An diese erfolgreiche Premiere will Kurt Lammert mit einer zweiten Aktion anknüpfen: Von Freitag, 15. Januar, bis Sonntag, 17. Januar, können sich Wanderer auf dem oberen Parkplatz der Klinik Wersbach testen lassen. Lammert: „Wir bitten Abstand davon zu nehmen, mit dem Auto zu kommen.“ Der Platz reicht dafür nicht aus. Wanderer können sich an dem Freitag von 12 bis 16 Uhr und an den beiden folgenden Tagen jeweils von 10 bis 16 Uhr testen lassen.

Für die Aktion hatte der Geschäftsmann 5000 Schnelltests geordert, um dabei mitzuhelfen, die Pandemie einzudämmen. Denn: „Nicht jeder hat 40 Euro für einen Schnelltest zur Verfügung, bei einer größeren Familie kommt schnell eine große Summe zusammen“, so Lammert.

Auch in Pflegeheimen wurden im Dezember intensiv Schnelltests eingesetzt. 52 ehrenamtliche Helfer des DRK-Kreisverbandes halfen dabei, 801 Corona-Tests bei Angehörigen von pflegebedürftigen Menschen durchzuführen. Ziel war es, dass die Seniorinnen und Senioren an den Feier- und Ferientagen Besuch von ihren Verwandten empfangen konnten. „Es ist eine Frage der gesellschaftlichen Einstellung, etwas Gutes zu tun und für andere da zu sein. Wir mussten nicht lange nach Freiwilligen suchen, die bereit waren, inmitten ihrer Weihnachts- und Urlaubszeit für andere da zu sein“, lobt DRK-Kreisbereitschaftsleiter Steffen Schmidt das Engagement seines Teams. Landesweit waren mehr als 1.000 ehrenamtliche Helfer vom DRK, ASB, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst im Einsatz.