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Dhünn-Talsperre ist zu 44 Prozent gefüllt

Wasserstand im Bergischen : Die Große Dhünn-Talsperre ist zu 44 Prozent gefüllt

Der November war einfach zu trocken: Das belegen die Aufzeichnungen des Wupperverbandes. Aus Sicht der Wasserwirtschaft wird ergiebiger Regen gewünscht, um die Talsperren aufzufüllen.

Nachdem der Oktober überdurchschnittlich nass war, zeigte sich der November als trockener Monat. Es fiel nur ungefähr die Hälfte des Regens, der sonst im langjährigen Mittel im November gemessen wird. Dies ergaben die Aufzeichnungen des Wupperverbandes.

An der Bever-Talsperre fielen im November 61 Liter Regen pro Quadratmeter. Üblich sind dort 124 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre waren es 51 Liter, durchschnittlich sind es 99 Liter. 60 Liter wurden in der Kläranlage Burg erfasst, im Durchschnitt sind es 119 Liter. „Es regnete an ungefähr der Hälfte der Tage, aber zumeist fiel nur wenig Regen“, so Wupperverbandssprecherin Ilona Weyer.

Der nasseste Tag des Monats war der 30. November: An der Kläranlage Burg fielen 20 Liter pro Quadratmeter, an der Großen Dhünn-Talsperre waren es 18 Liter und an der Bever-Talsperre 13 Liter. Die niederschlagreichste Messstelle im Wuppergebiet war die Messstation Hangbergermühle an der Dörpe-Vorsperre der Wupper-Talsperre, 70 Liter kamen dort vom Himmel. Laut DWD war der November sehr sonnig und zunächst mild und erst zum Monatsende kühler. Der Monat lag mit fast 85 Stunden deutlich über dem Durchschnitt von 54 Stunden, es war der drittsonnigste November seit 1951. 

Die Talsperren sind zurzeit wie folgt gefüllt: Die  Dhünn-Talsperre (Trinkwasser) liegt bei 44 Prozent, die Bever-Talsperre bei 41 Prozentund die Wupper-Talsperre bei 26 Prozent. Weyer: „Damit sich die Talsperren nach dem dritten Jahr in Folge mit einer außergewöhnlichen Trockenphase nun im Winterhalbjahr wieder füllen können, ist aus Sicht der Wasserwirtschaft ergiebiger Regen in den kommenden Monaten sehr zu begrüßen.“

(tei.-)