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Schwalmtal: Grenadiere zeigen Flaggen für ihr krankes Mitglied

Engagement in Schwalmtal-Hehler : Grenadiere hissen Fahnen der Hoffnung

In Schwalmtal-Hehler ziehen zurzeit ungewöhnliche Fahnen die Blicke auf sich. Hier erfahren sie, was sich hinter der Aktion verbirgt.

Wer zurzeit durch das kleine Schwalmtal-Hehler geht oder fährt, dem werden sie schon aufgefallen sein: die bunten Fahnen mit dem rot-gelben „S“, dem Zeichen des Comichelden Superman, die dort an zahlreichen Häusern zu sehen sind.

Was sich dahinter verbirgt: Eine Aktion des Super Grenadierzug Hehler von 1899, dieser gehört zur örtlichen St.-Josef-Schützenbruderschaft Hehler. Daher tragen die Fahnen auch das Superman-“S“. Warum die Super-Grenadiere Flagge zeigen: Sie wollen damit ihre Anteilnahme für einen Kameraden zum Ausdruck bringen, der nach einem schweren Herzinfarkt um sein Leben kämpft. „Für ihn und seine Frau haben wir unsere Fahnen gehisst“, erklärt der Zug. Sie wollten damit Flagge zeigen für die Hoffnung.

Mit der Fahnen-Aktion solle aber noch über die Anteilnahme gezeigt werden, dass die Bruderschaftler nicht nur  gemeinsam Kirmes feiern könnten, sondern auch in schweren Zeiten füreinander einstehen und sich gegenseitig unterstützen.

Gerade auch in der jetzigen Corona-Pandemie seien  Bruderschaftler füreinander da, sie seien Freunde fürs Leben, mehr als Bier und Grölen: „Einer für alle. Alle für einen, nicht mehr und nicht weniger.“ Nun würden alle für ihren Kameraden und für seine Familie beten.

(busch-)