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Rommerskirchener Umgehungsstraße B 477n: Baubeginn in vier Jahren

Umgehungsstraße in Rommerskirchen : B 477n - Baubeginn in vier Jahren realistisch

Bürgermeister Martin Mertens und Landtagsabgeordnete Heike Troles hoffen auf 2024.

Seit Jahren warten die Rommerskirchener, die entlang der B 477 wohnen, auf die von vielen Anwohnern gewünschte Umgehungsstraße. Immer wieder gab es Initiativen und Anstrengungen, diese Straße zwischen Anstel und Butzheim zu verwirklichen, um die Rommerskirchener entlang dieses Abschnitts der B 477 besser vor Lärm und Stau zu schützen. Jetzt gibt es eine erste Zeitschiene für den Bau der B 477n. Bürgermeister Martin Mertens (SPD) hält nach Rücksprache mit der CDU-Landtagsabgeordnete Heike Troles einen Baubeginn in vier Jahren für realistisch.  „Wir werden Landesminister Hendrik Wüst beim Wort nehmen und das Verfahren zum Bau der B 477 n eng begleiten“, hatte er bereits im Vorfeld angekündigt.

Daher hatte Mertens schon Anfang des Jahres unter anderem auch Heike Troles MdL um den aktuellen Sachstand in der Angelegenheit B 477n gebeten. Bei einem Besuch im Rathaus der Gillbachgemeinde schilderte sie dem Bürgermeister nun die aktuellen Entwicklungen. „Ich freue mich, dass das Verfahren gut vorankommt. Die naturschutzfachlichen Aktualisierungen sind abgeschlossen, das vom Landesbetrieb in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten ebenfalls“, erklärte Troles jetzt im Gespräch in Rommerskirchen.

Dabei forderte der Verwaltungschef aktuelle Informationen über die konkreten weiteren Schritte. Denn die Bürger in Rommerskirchen hätten – so zeigte auch eine erfolgreiche Unterschriftenaktion mit 2600 Teilnehmern aus dem Jahr 2018 – immenses Interesse an einem schnellen Fortgang des Verfahrens, so Martin Mertens. „Als nächster Schritt werden erneut die Knotenpunkte bestätigt, dann beginnt die Entwurfsbearbeitung“, erklärte Troles den Fortgang der Vorarbeiten für die neue Umgehungsstraße.

Troles und Mertens sind sich einig: „Einen Baubeginn der B 477n im Jahr 2024 halten wir für realistisch.“ Sie versprechen sich davon eine Entlastung der von der Verkehrsdichte bisher stark betroffenen Ortsteile. Dadurch werde sich – ähnlich wie bei der B 59n – die Verkehrsinfrastruktur in Rommerskirchen ganz entscheidend verbessern. Beide sehen die Verwirklichung der B 477n als einen Erfolg: „Das ist ein Ergebnis der sehr guten Zusammenarbeit aller Beteiligten.“