Laienspiel Alpen zeigt Stück "Die zauberhafte Glaskugel" am 24. und 30. März

Laienspiel Alpen : Wahrsagen will gelernt sein

Daher laufen beim Laienspiel Alpen derzeit die Proben für das Stück „Die zauberhafte Glaskugel“. Premiere ist am 24. März.

Was wäre, wenn Zukunft präzise vorhersehbar wäre? Das Alpener Laienspiel geht dieser Frage auf den Grund und hat sich für die Saison den Ausflug in die okkulte Welt mit Glaskugel und zwei Wahrsagerinnen auf die Fahne geschrieben. Seit Januar probt das Ensemble mit acht Spielenden die Komödie „Die zauberhafte Glaskugel“. Das Publikum darf sich auf zwei spannende Aufführungen freuen, die tiefe Einblicke in Lebensfrust, Lebenslust, Missgeschicke und Intrigen geben. Premiere ist am Sonntag, 24. März, um 17 Uhr im Pädagogischen Zentrum der Sekundarschule.

Mit dem Inhalt des Drei-Akters von Beate Irmisch haben sich alle schnell angefreundet, sind mit Begeisterung dabei. „Wir haben den Untertitel ‚Wahrsagen will gelernt sein‘ hinzugefügt“, witzelt Walter Kühn, der wieder Regie führt. Schon die Vorbereitungen sorgten für Spaß. Bei dem Stück geht es um verschiedene Wunderheilmittel und überirdische Fähigkeiten der zwei Schwestern Lina und Veronika (Birgit Graefenstein und Kerstin Gaß).

Eine wichtige Rolle spielt der gutmütige Postbote Heini (Heinz-Jörg Theußen), der bei den Schwestern eine Verschnaufpause einlegt. So sind Lina und Veronika auf raffinierte Weise immer auf dem neuesten Stand über das aktuelle Geschehen im Dorf. Dabei erfahren sie auch, welche Pläne Bürgermeister Helmut Gierig (Walter Kühn) mit ihrer Behausung hat. „Es wird turbulent, klare Sache“, verspricht Kühn.

Petra Wittmann spielt die Bürgermeisterfrau Grünhilde Gierig. In der Rolle der lustigen Witwe Gerlinde ist Birgitt Schulte-Kellinghaus zu erleben, Horst Wenig in der von Casanova Gregor. Bianca Heier spielt Irene von Schön. Zur Vorbereitung gehörte ebenfalls die Beschaffung von Requisiten. „Für die Szenen brauchten wir eine übergroße Kugel“, so Kühn. Fündig wurde das Team in Berlin. Die „okkulte“ Kugel aus Plexiglas kam per Post.

Anders als bei früheren Aufführungen, die Bühnenbilder mit Bauernhaus- oder Wohnzimmeridyll zeigten, sieht das Stück diesmal als Spielort das Innere eines Eisenbahnwaggons vor, dem Wohnort der beiden Schwestern. „Wir hatten das Glück, beim Verein Historischer Schienenverkehr Wesel entsprechende Einrichtungsgegenstände wie Sitzbänke und Ablagen ausleihen zu können“, erzählt Kühn.

Rund zwei Stunden Theatervergnügen stehen im Alpener Schulzentrum dann jeweils sonntags, 24. und 31. März, 17 Uhr, auf dem Programm. „Ostern liegt in diesem Jahr sehr spät“, so Kühn zu den traditionellen Theaterterminen um die Osterzeit. Daher sei man in diesem Jahr verhältnismäßig „früh“ dran, erklärt der Regisseur.