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Kirchengemeindeverband Radevormwald-Hückeswagen will eigenen YouTube-Kanal

Kirchengemeindeverband Radevormwald-Hückeswagen : Lebendige Pfarrgemeinde jetzt auch im Internet

Der Kirchengemeindeverband Radevormwald-Hückeswagen will sich mit einem eigenen Kanal auf YouTube präsentieren und damit auch für jüngere Zielgruppen attraktiver werden.

Die Zukunft ist fraglos digital. Was in Industrie und Wirtschaft schon lange angekommen ist, was auch in den Schulen mehr und mehr zum Standard wird, soll nun auch nach und nach in den Kirchengemeinden umgesetzt werden. Der Kirchengemeindeverband Radevormwald-Hückeswagen will einen weiteren Schritt in diese digitale Zukunft nun mit einem eigenen YouTube-Kanal gehen, wie der Verwaltungsleiter beider Gemeinden, Henry Wuttke, mitteilt. „Wir stehen mit den Überlegungen im Moment zwar noch am Anfang, haben aber auch schon jede Menge Ideen, wie wir das umsetzen können“, sagt er.

Das vorrangige Ziel dieses Schritts sei es, den Pfarreienverband auch für jüngere Zielgruppen attraktiver zu machen. „Und die findet man eben am ehesten im Internet. Deshalb muss uns unser Weg auch dorthin führen“, sagt Wuttke. Ein weiterer Nebeneffekt sei aber auch, sich als Arbeitgeber potentiell interessierten Arbeitnehmern auf moderne Art und Weise zu präsentieren. „Wir sind in Radevormwald und Hückeswagen Träger von drei Kindertagesstätten mit insgesamt acht Gruppen und rund 160 Kindern – und wir sind ein attraktiver Arbeitgeber“, sagt Wuttke.

Den Kanal beim sozialen Netzwerk YouTube gebe es im Moment noch nicht, schon bald solle allerdings ein erster Film, „als eine Art von Testballon“, wie Wuttke es schmunzelnd ausdrückt, online gestellt werden. „Wir filmen die Gottesdienste zum St.-Martins-Fest in unseren Kitas und werden dann daraus einen kleinen Film schneiden, der dann online gestellt wird. Als zweiter Schritt steht eine Art Imagefilm über unsere Kitas an – wir wollen in einem kleinen Film zeigen, was wir hier Eltern und Kindern, aber auch potentiellen Mitarbeitern bieten können“, sagt Wuttke. Den Schnitt der Videos übernehme dabei sein 15-jähriger Sohn Leo. „Mir war von Anfang an wichtig, dass auch die Altersgruppe mitarbeitet, die wir in erster Linie erreichen wollen“, sagt Wuttke.

Dennoch seien auch weitere Helfer für das Projekt YouTube-Kanal gerne gesehen. „Es ist ein lebendiger Prozess, der gerade erst an seinem Anfang steht. Wir suchen Interessierte, die mitmachen wollen – und gleichzeitig ergeht der Aufruf an die Gemeinde: Wenn irgendwo etwas Interessantes stattfindet, einfach mit der Handykamera mitfilmen. Vielleicht können so nach und nach kleine Filme das Gemeindeleben abbilden“, sagt Wuttke.

Kontakt Wer Interesse an der Mitarbeit hat, kann sich mit Henry Wuttke, Tel. 0172 5478138 oder E-Mail: henry.wuttke@erzbistum-koeln.de, in Verbindung setzen.