Youtube - News zum Online-Videoportal

Youtube - News zum Online-Videoportal (Foto: Screenshot)
Youtube

Am 15.02.2005 ging die inzwischen erfolgreichste Videoplattform YouTube das erste Mal online. Die Urheber Chad Hurley, Steven Chen und Jawed Karim schufen damit die Möglichkeit, dass jeder Internetnutzer Videos hochladen und ansehen konnte.

Das Unternehmen, das seinen Sitz in Kalifornien in der Stadt San Bruno hat, ist seitdem stetig gewachsen und die Seite ist mittlerweile in 75 Sprachen aufrufbar.

Der Name „YouTube“ basiert auf einem Wortspiel mit dem englischen „Tube“ was „Röhre“ bedeutet und darauf hinweisen soll, dass die Nutzer sozusagen das Fernsehprogramm, mit den Videos die sie hochladen, selbst bestimmen können.

Die Beliebtheit der Seite nahm soweit zu, dass sie das Angebot anderer Anbieter komplett in den Schatten stellte, wie zum Beispiel den Videodienst des Unternehmens Google. Doch bereits ein Jahr nach dem Launch von YouTube, kaufte Google die Videoplattform für 1,31 Milliarden US-Dollar. Der interne Aufbau des Unternehmens, mit 67 Mitarbeitern und zwei der Gründungsmitglieder als Leitung blieb jedoch bestehen.

In den vergangenen zehn Jahren hat sich YouTube stetig weiterentwickelt. Es folgten viele Designänderungen sowie die Anpassung an Mobiltelefone und die Entwicklung entsprechender Apps. Seit 2010 können Videos zudem bewertet werden.

Anfangs mit Sternen, heute mit einem Daumen hoch für „Gefällt mir“ beziehungsweise einem Daumen runter für „Gefällt mir nicht“. Wer Kommentare zu den Videos hinterlassen möchte, braucht zudem seit 2013 einen Google+ Account.

Youtube als Karriereplattform

Während zu den Anfangszeiten von YouTube nur kurze Videos hochgeladen wurden, gibt es mittlerweile viele Menschen die mit der Plattform Geld verdienen.

YouTuber laden Musikvideos, Tutorials und aufwendige Produktionen hoch und teilen diese mit der Community. 2007 führte Youtube das „YouTube Partnerprogramm“ ein, bei dem YouTuber für eine gewisse Anzahl von Klicks auf ihre Videos bezahlt werden, in dem Sie Werbung auf ihrem Kanal zulassen.

Dieses Prinzip ist für viele YouTuber so lukrativ, das sich bereits Unternehmen gebildet haben, die ähnlich wie bei einem Fernsehsender Videos produzieren.

Rechtstreit mit der Gema

Für die deutschen Besucher der Website ist die Nutzung seit 2009 eingeschränkt. Zwischen 2007 und 2009 gab es zwischen YouTube und der Gema eine Vereinbarung, nach der deutsche Nutzer die von der Gema lizensierte Musik nutzen durften.

Nach dem Ablauf dieser Frist kam es jedoch zu keiner Erneuerung der Verträge. Im Jahr 2012 wurde schließlich entschieden, dass keine von der Gema geschützte Musik veröffentlicht werden dürfte, worauf YouTube verstärkt zu achten habe.

Um sich selbst abzusichern, sperrte YouTube alle Videos, die solche Musik enthielten und blendete den Hinweis ein, dass die Musikrechte in Deutschland nicht durch die Gema eingeräumt wurden. Die Verwertungsgesellschaft klagte gegen den Hinweis und seit 2014 wird die Hinweistafel mit leicht abgewandeltem Text dargestellt.

Im folgenden finden Sie die Youtube-Hit-Empfehlungen der Redaktion.