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Der erste blickin die neue Kita in Nettetal-Breyell

Breyell : So sieht es in der Kita „Wiewaldi“ aus

Am Montag können Kinder und Eltern die neu gebaute Einrichtung an der Straße Felderend in Breyell erstmals besichtigen. Bis dahin wird innen und außen noch gewerkelt. Erst im Februar war Baubeginn.

Noch wird in der neu gebauten Kindertageseinrichtung an der Straße Felderend in Breyell gearbeitet, am Montag sollen sich die Kinder und ihre Eltern zum ersten Mal in den Räumen umsehen können. In nur acht Monaten Bauzeit hat die Stadt das Gebäude errichtet. Damit sollte möglichst schnell der Mangel an Kita-Plätzen in Breyell entschärft werden. Am Dienstag startet für die Kinder die Eingewöhnungsphase.

Weil die Kita einen naturnahen Schwerpunkt hat, ist auch der Bau möglichst ökologisch: Wände und Fensterrahmen sind aus Holz, für die Dämmung wurde Zellulose verwendet. Im Garten wurden Obstbäume und Haselnusssträucher erhalten. Derzeit wird draußen Rollrasen verlegt, daneben wird die Strecke für die Bobbycars gepflastert. Vor die Sichtschutzzäune zu den Nachbarn werden noch Hecken gepflanzt.

Die meisten Möbel sind bereits geliefert worden, in einigen Regalen stehen sogar schon Spiele. Die Einrichtungsgegenstände aus Holz stammen aus einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Jetzt geht es fast nur noch um Details: Küchenutensilien sowie Decken und Kissen für die Bettchen der Jüngsten etwa. Jugendamtsleiter Jochen Müntinga zeigt sich von dem Lichtkonzept begeistert. „Es ist so hell in den Räumen“, sagte er bei einer Besichtigung. Auch Rita Leng, Koordinatorin der Evangelischen Jugend- und Familienhilfe aus Kaarst, die die Breyeller Kita als Träger übernimmt, ist zufrieden: „Das Konzept und die Umsetzung sind besonders.“

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Als Name der Einrichtung wurde „Wiewaldi“ gewählt. Jeder Buchstabe steht für einen Begriff, etwa „Wir“ und „Inklusion“. Zudem erinnere das Wort an den venezianischen Komponisten Antonio Vivaldi. So heißen die Gruppen passend zum naturnahen Konzept sowie Vivaldis Violinkonzert „Die vier Jahreszeiten“ Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Von den 75 Plätzen sind noch fünf frei.