Maximilia Henke ist neuer Jugendleiter der entstehenden Kirchengemeinde Rheinkamp

Evangelische Gemeinde Rheinkamp : Neuer Jugendleiter brennt für seine Arbeit

Maximilian Henke hat die Arbeit an der entstehenden Kirchengemeinde Rheinkamp aufgenommen.

Maximilian Henke ist der neue Jugendleiter der evangelischen Kirchengemeinden Eick, Meerbeck, Repelen und Utfort. Das sind die vier Gemeinden, die sich ab den erstem Januar 2020 zur evangelischen Kirchengemeinde Rheinkamp zusammenschließen, um auch in Zeiten zurückgehender Kirchensteuereinnahmen gute Arbeit leisten zu können. Die neue Struktur macht es möglich, dass es auch in Zukunft eine professionelle Arbeit für Heranwachsende in Vollzeitumfang geben kann.

Nicht nur die Gemeinden, die Pfarrerinnen und Pfarrer, die Presbyterinnen und Presbyter freuen sich, sondern auch Henke: „Ich bin mit offenen Armen empfangen worden und freue mich auf meine Tätigkeit hier.“ Am zweiten September, dem ersten offiziellen Arbeitstag des neuen Jugendleiters, übergab ihm Pfarrerin Barbara Weyand die Schlüssel für die Jugendräume und das Büro.

Henke kommt aus Oberhausen. Dort hat er evangelische Kinder- und Jugendarbeit nicht nur als Teilnehmer kennengelernt, etwa in den Kindergottesdiensten oder bei Jugendfreizeiten, sondern sie aktiv seit seinem zwölften Lebensjahr ehrenamtlich unterstützt. „Dabei ist auch mein Berufswunsch entstanden“, resümiert er diese Lebensphase. Zum Erzieher ist er in Dinslaken ausgebildet worden. Zusätzlich hat er eine Ausbildung zum Fachwirt für Erziehungswesen in Hamminkeln abgeschlossen. „Es ist ungemein hilfreich für die Arbeit, wenn man Ahnung hat von BWL und Verwaltungsarbeiten. Denn natürlich gehören auch verwaltungstechnische Aufgaben zu meinem Beruf.“ Fast vier Jahre hat er anschließend im offenen Ganztag gearbeitet, das letzte Jahr davon in einer Moerser Grundschule in leitender Position.

Als neuer Jugendleiter wird er eine Menge Aufgaben haben. „Von der Organisation der Kinder- und Jugendgottesdienste, der offenen Jugendarbeit bis zum Begleiten von Jugendfreizeiten – das ganze Programm“, sagt Barbara Weyand. „Das ist auch, was er machen wollte,“ freut sich die künftige Presbyteriumsvorsitzende der entstehenden Gemeinde Rheinkamp. „Das lässt uns wohlgemut und gut gestimmt in die Zukunft blicken. Wir waren ganz angetan, auf einen Menschen zu treffen, der nicht nur einen Job suchte, sondern für diese Arbeit brannte.“ „Das tue ich“, bestätigt der 28-Jährige. „In der Jugendarbeit bin ich richtig.“

(RP)