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Mönchengladbach: Marie-Juchacz-Straße in Güdderath bekommt Zusatzschilder

Arbeiterwohlfahrt : 100 Jahre Awo: Marie-Juchacz-Straße in Güdderath trägt Zusatzschilder

Ihren Geburtstag nahm die Mönchengladbacher Awo zum Anlass, ihre Gründerin zu ehren.

(RP) Anlässlich des 100. Geburtstages der Arbeiterwohlfahrt in diesem Jahr hat der Awo Kreisverband Mönchengladbach im Rahmen seines Festaktes „100 Jahre Awo“ der Stadt Mönchengladbach Zusatzschilder für die Marie-Juchacz-Straße in Güdderath geschenkt. Diese sind in einer kleinen Zeremonie am vergangenen Montag durch Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners sowie den Vorsitzenden des Awo Präsidiums, Norbert Bude, feierlich enthüllt worden.

Die Benennung der Marie-Juchacz-Straße in Güdderath ist bereits 1991 durch den Stadtrat beschlossen worden. „Ich persönlich finde es immer spannend zu lesen, was auf den Zusatzschildern unter Straßennamen steht. Was die Awo um ihre Gründerin Marie Juchacz in den vergangenen 100 Jahren geleistet hat, hat immer das ,wir’ und das ,ihr’ in den Mittelpunkt gestellt“, sagte Reiners. Auch heute sei die Awo ein verlässlicher, sozialer Partner der Stadt. „Ich hoffe sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger, die in Güdderath unterwegs sind, nun des Öfteren mal stehen bleiben, um zu lesen, wer diese wichtige Namensgeberin der Straße gewesen ist.“

Zum Teilnehmerkreis vor Ort zählten zudem Uwe Bohlen, Awo Vorstand in Mönchengladbach, die Bezirksvorsteherin des Mönchengladbacher Südens, Barbara Gersmann, sowie Hans Willi Körfges, Mitglied des NRW Landtags und seine Mutter Annemarie Körfges, die mit ihren 90 Jahren zu den Dienstältesten aktiven Awo-Mitliedern in Mönchengladbach zählt. Barbara Gersmann lobte in dem Zusammenhang die Awo als Verband, der starke Frauen hervorgebracht hat, die geschichtliche Zeichen gesetzt haben.

 Norbert Bude, Vorsitzender des Awo Präsidiums, freute sich zudem, dass ebenfalls die Sozialdezernentin der Stadt Mönchengladbach, Dörte Schall, einige Mitglieder der Awo sowie ihres Präsidiums, Awo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Hildegard Wester, ehemalige SPD Bundestagsabgeordnete unter den Gästen waren.

Die zwei Zusatzschilder mit der Aufschrift „Marie Juchacz, 15.3.1879 - 28.1.1956, Sozialreformerin, Sozialdemokratin, Frauenrechtlerin und Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (1919)“ wurden von der städtischen Tochter Mags angebracht.

(RP)