Fußball: 1. FC Wülfrath verpasst Qualifikation für den Niederrheinpokal

Fußball : 1. FC Wülfrath verpasst Qualifikation für den Niederrheinpokal

Es ist nicht die Saison für den Fußball-Bezirksligisten 1. FC Wülfrath. Mit Aufstiegsambitionen in die Spielzeit gestartet, findet sich das Team des Trainerduos Joachim Dünn und Robert Begovic drei Spieltage vor dem Saisonende auf einem enttäuschenden siebten Tabellenplatz wieder. Auch die Hoffnung, zumindest im Pokal einiges bewegen zu können, zerschlug sich am Himmelfahrtstag. In Spiel um Platz drei in der Kreispokal-Finalrunde auf der Anlage des SC Velbert gab es gegen den A-Kreisligisten Germania Wuppertal eine 0:1-Niederlage. Damit qualifizierten sich die Wuppertaler für den Niederrheinpokal, während die FCW-Fußballer mit einer weiteren Enttäuschung leben müssen.

Von Beginn an dominierte der FCW die Begegnung, konnte aus der Feldüberlegenheit aber kein Kapital schlagen, da das Team erneut im Abschluss große Schwächen offenbarte. "Uns fehlten mit Davide Mangia, Som Essomé und Adem Cakat drei etatmäßige torgefährliche Angreifer", berichtet Joachim Dünn. Auf Essomé und Cakat müssen die Wülfrather in der kommenden Saison ganz verzichten, da nach Essomé nun auch Cakat bekanntgab, dass er den Verein verlässt. "Der Wechsel von Adem Cakat ist für uns sicherlich ein Verlust. Aber man muss halt damit leben, dass sich zum Saisonende die Wege zwischen Verein und Spielern trennen", erläutert Joachim Dünn emotionslos.

In Gegensatz zu den harmlosen Wülfrathern war die Germania cleverer. Bei einem Konter in der 57. Minute erzielte Felix Isenberg das "Tor des Tages" und sorgte dafür, das der Wuppertaler A-Kreisligist in die Niederrheinpokalrunde einzog und dort auf einen attraktiven höherklassigen Gegner hoffen kann.

1. FC Wülfrath: Ivosevic - Guxha, Haschke, Cyrys, Gehse, Sagmak, Kiziliarslan, Ifrassen (65. Derbeder), Nikolic, Günes, Sahin.

Mit der Partie gegen den SC Radevormwald geht es in der Bezirksliga für den FCW weiter (Sonntag, 15 Uhr, Lhoist-Sportpark am Erbacher Berg). Radevormwald ist eine der Überraschungsmannschaften der Rückrunde. Nach der 1:3-Hinspielniederlage gegen den FCW kam es zum Trainerwechsel, zudem verpflichtete der Klub in der Winterpause einige Neuzugänge. Aus dem fast sicheren Abstiegskandidaten wurde ein Team, das gute Chancen auf den Klassenerhalt besitzt. Sollte Rade aus Wülfrath etwas Zählbares mitnehmen, ist das Abstiegsgespenst so gut wie vertrieben.

"Wir müssen mit einem hoch motivierten Gegner rechnen", sagt Joachim Dünn. Er kann zwar wieder auf Torjäger Davide Mangia setzen, muss dafür aber auf Engin Kizilarslan verzichten, der im Pokalspiel die gelb-rote Karte sah. "Wir haben wieder einen ganz knappen Kader. Vermutlich wird Robby Begovic als Spieler auf der Bank sitzen", dokumentiert Dünn die Personalnot.

(klm)
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