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Zukunfts-Preis für Leverkusener Jung-Unternehmer

Tilmann Gartmeier geehrt : Zukunfts-Preis für Leverkusener Jung-Unternehmer

Der Bahnstadt-Investor Tilmann Gartmeier (29) pflanzte Gingko-Baum als Symbol für Nachhaltigkeit an der Werkstättenstraße. Die gemeinnützige Forschungs- und Bildungsorganisation „Urban Land Institute“ (ULI) hat ihn ausgezeichnet.

Für Jungunternehmer Tilman Gartmeier war am Montag ein ganz besonderer Tag. Das lag nicht nur an dem etwa vier Meter hohen Ginkgo-Baum, den der 29-jährige Gründer und Geschäftsführer von Cube Real Estate unmittelbar vor die Zentrale seines Unternehmens an der Werkstättenstraße unter anderem gemeinsam mit Oberbürgermeister Uwe Richrath und Bahnstadt-Chefin Vera Rottes pflanzte. Sondern nur einen Steinwurf davon entfernt starteten zeitgleich die Hochbauarbeiten für „Cube Factory 577“, einem weiteren Herzstück der neuen Bahnstadt. Innerhalb von drei Jahren soll sich die ehemalige Bahnausbesserungshalle in eine Symbiose aus studentischem und normalem Wohnen, Büro- und Gewerbeflächen sowie Sport- und Gastronomieflächen verwandeln. Die Investitionen betragen voraussichtlich 100 Million Euro.

Das Projekt entwickelt Gartmeier mit seinem 60-köpfigen Team. Mit seinen Kollegen, sagte er am Rande der Pflanzaktion, werde er dafür sorgen, dass sich die Erfolgsgeschichte der Firma fortsetzen werde. Fortentwickeln wird sich aber auch der Ginkgo, der vor 20 Jahren zum „Baum des Jahrtausends“ erklärt wurde. Er kann 1000 Jahre und älter werden und Wuchshöhen bis zu 40 Metern und einen Durchmesser bis zu vier Metern erreichen. Der Ginkgo gilt als Symbol für Nachhaltigkeit. Räume entdecken für eine nachhaltige Stadtentwicklung, die Menschen die nötige Lebensqualität bietet, ist eine der Aufgaben, mit denen sich die gemeinnützige Forschungs- und Bildungsorganisation „Urban Land Institute“ (ULI) befasst. Dieser internationale Verband zeichnet alljährlich Menschen aus, die urbane Umwelt maßgeblich prägen, speziell in der Immobilienwirtschaft wird zukunftsorientiertes sowie nachhaltiges Denken und Handeln belohnt. Im Vorjahr ging der Preis in der Kategorie „Young Leadership“ an den Leverkusener Tilman Gartmeier. „Dieser Preis ist eine große Ehre, ich habe mich riesig darüber gefreut“, sagte der Immobilienunternehmer.

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Es ist Standard, dass Gewinner nicht nur die Trophäe selbst, sondern obendrein einen Baum erhalten, den sie an einem selbst gewählten Ort pflanzen. Der junge Firmenchef musste nicht lange überlegen, während Vera Rottes seine Wahl lobte, den Laubbaum auf dem städtischen Grundstück in der neuen Bahnstadt anzupflanzen. Dort kann Gartmeier künftig „seinen“ Baum nicht nur selber wachsen und gedeihen sehen, sondern wohl auch beobachten, wie sich weitere Bäume dazu gesellen. „Vielleicht finden wir noch weitere Baumspender, um entlang der Werkstättenstraße wieder einen Alleecharakter herzustellen“, sagte die scheidende Bahnstadt-Chefin.