Vortrag zum Ausbesserungswerk in OPladen

Film und Vortrag : Das Ausbesserungswerk Opladen in den 80er Jahren

(bu) Nach der Ausstellung „Der Bahnhof Opladen im Wandel der Zeit“ im Jahr 2016 und dem Projekt über „Die Lok in der Wupper“ im Frühjahr bietet der Arbeitskreis Literatur über die IG Rheinisch-Bergische Eisenbahngeschichte eine weitere Veranstaltung.

Diesmal geht es um eine Momentaufnahme vom Alltag und den Aufgaben des Ausbesserungswerkes (AW) Opladen in den 1980er Jahren an.

Der  Vortrag am Dienstag, 5. November,  19 Uhr in der Trainingsakademie der PMC Rail GmbH in der Neuen Bahnstadt Opladen, Werkstättenstr. 18, stellt eine für die WDR-Reihe „Hier und heute unterwegs“ unter dem Titel „TÜV für Lokomotiven“ produzierte Dokumentation des Westdeutschen Rundfunks aus dem Jahr 1983 in den Mittelpunkt. Ergänzt wird sie durch zeitgenössische Aufnahmen und Beiträge von Hans Hilger, dem Leichlinger Eisenbahnhistoriker Kurt Kaiß und Markus Tigges.

1978, im 75. Jahr seines Bestehens, standen dem Vernehmen nach 1.441 E-Loks der seinerzeit verbreitetsten Baureihen im Unterhaltungsbestand des AW Opladen. Die 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gelten demnach als eine Zeit, in dem die Leistungsfähigkeit des AW tagtäglich gefordert war. So leistete das Opladener Werk einen elementaren Beitrag zu einem zuverlässigen Schienenverkehr im Netz der Deutschen Bundesbahn. Heute erinnern nur noch wenige Relikte, wie der Funkenturm, das historische Hauptmagazin oder das Kesselhaus auf dem Gelände der Neuen Bahnstadt, an die Ausbesserung von Lokomotiven in Opladen.

Die Veranstaltung greift damit nicht nur einen spannenden Abschnitt aus der Zeit der Deutschen Bundesbahn in der Geschichte des AW Opladen auf, sondern will auch die Erinnerung an das nach hundertjährigem Bestehen zum 31. Dezember 2003 endgültig geschlossenen AW wachhalten. Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.

(bu)
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