TSV Bayer 04 Leverkusen: Elfen gelingt die Generalprobe vor Debrecen

Sieg in der Bundesliga : Elfen gelingt die Generalprobe vor Debrecen

Bayers Bundesliga-Handballerinnen geben sich gegen die Kurpfalz-Bären keine Blöße und holen Schwung für das Europacupspiel am Sonntag. Der ist auch notwendig, um die ohnehin minimale Chance auf das Weiterkommen zu nutzen.

Rechtzeitig vor dem EHF-Pokal-Rückspiel gegen das ungarische Team DVSC Schaeffler aus Debrecen am Sonntag (16 Uhr, Ostermann-Arena) haben Bayers Handballerinnen in die Erfolgsspur zurück gefunden. 31:23 (17:13) bezwangen die Elfen am Mittwoch in der Bundesliga den Aufsteiger Kurpfalz Bären. Dieses Resultat würde ihnen auch auf internationaler Bühne reichen.

Allerdings müsste schon viel zusammenlaufen, um die acht Tore Rückstand aufzuholen, die sie als Hypothek aus dem Hinspiel mitbringen. „Wir werden alles versuchen“, sagt Coach Robert Nijdam. Im Vordergrund steht für ihn ohnehin etwas anderes. Seine Elfen sollen – so der Wunsch des Trainers – das besondere Erlebnis Europapokal genießen. Deshalb hofft Nijdam auch auf eine möglichst große Kulisse. Schließlich wartet auf Freunde des Frauen-Handballs ein echter Leckerbissen. „Wer diesen Sport liebt, der muss am Sonntag in der Halle sein. Wir spielen gegen ein europäisches Spitzenteam“, betont er. Und verweist auf den beeindruckenden Saisonstart des Gegners. DVSC hat in der ungarischen Liga, die als eine der stärksten überhaupt gilt, bislang noch kein Spiel verloren.

Dass Debrecen aber für die Elfen keine übermächtige Herausforderung ist, haben sie trotz 27:25-Niederlage im Hinspiel gezeigt. „Da haben wir eine richtig tolle erste Hälfte gezeigt“, betont Nijdam. Nicht ganz so lieb ist ihm die Erinnerung an jene 15 Minuten, in denen der Gegner die Weichen auf Sieg stellte. Da verlor Bayer kurzfristig den Faden. Das geschah auch gegen die Kurpfalz Bären – allerdings, wie das Endresultat zeigt, mit weit weniger Auswirkung auf das Ergebnis.       

Elfen Kurzke, Fehr (nicht eingesetzt) - Thomaier (n.e.), Jurgutyte (3), Seidel (4), Zschocke (2), Souza (n.e.), Bruggeman, Kinlend (3), Einarsdottir (2), Huber (3), Adams (3), Jo. Rode (7/1), Je. Rode (3), E. Rode (1).  

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