Handball-Nordrheinliga : TuS 82 Opladen geht ins Fernduell um Platz drei

Im Endspurt der Nordrheinliga geht es für die Handballer aus Opladen um einen gelungenen Abschluss der Spielzeit.

Im Fernduell mit der Bundesliga-Reserve von TuSEM Essen wollen sich die Handballer des TuS 82 Opladen behaupten und am Ende auf dem dritten Tabellenplatz in der Nordrheinliga über die Ziellinie kommen. Derzeit liegen beide Teams mit 31:17-Punkten gleichauf. „Das wäre ein toller Saisonabschluss. Allerdings warten noch richtig schwere Aufgaben auf uns“, betont Trainer Fabrice Voigt. Den Anfang macht am Samstag (19.30 Uhr) die Begegnung beim Tabellenachten TV Aldekerk, danach geht es noch zum Sechsten TSV Bonn rrh. Und in Anbetracht der immer wieder schwankenden Auswärtsleistungen in dieser Saison bleibt abzuwarten, wie das Team die Herausforderungen annehmen wird. „Wir haben über die Ostertage ein paar Tage freigemacht. Das hat allen sichtlich gut getan. Jetzt wollen wir mit viel Elan in den Saisonendspurt gehen“, sagt der Coach.

Im Grenzland wollen die Opladener mit einer kontrollierten Offensive zu Werke gehen. Im Hinspiel gelang das sehr gut, denn am Ende stand ein beeindruckender 41:30-Erfolg für den TuS 82. Voigt zufolge dürfe man aber nicht das gnadenlose Aldekerker Tempo mitgehen, sondern müsse eine eigene Geschwindigkeit entwickeln. „Sie werden sich in ihrem letzten Heimspiel auch gebührend verabschieden wollen. Daher stellen wir uns auf sehr viel Gegenwehr ein“, sagt der Übungsleiter. Er kann für den vorletzten Auftritt auf sein komplettes Personal zurückgreifen. Bei Linkshänder Marius Anger sind die lange anhaltenden Rückenbeschwerden erfreulicherweise abgeklungen und einem Einsatz steht nichts mehr im Wege.

Nach der jüngsten Verpflichtung von Kaan Taymaz aus Remscheid für den linken Rückraum halten die Opladener Verantwortlichen um Manager Volker Leisner weiterhin Ausschau nach einem Rückraum-Akteur. Im Idealfall findet er noch eine Kraft für die rechte Seite, die Anger entlasten kann. Linkshänder mit der notwendigen Qualität sind aber rar gesäht und stehen bei vielen Vereinen auf der Wunschliste. „Wir geben die Hoffnung nicht auf und haben überhaupt keinen Druck. Das Gerüst der Mannschaft steht“, betont Coach Voigt.