Lokalsport: Hockey-Teams müssen in der Fremde ran

Lokalsport : Hockey-Teams müssen in der Fremde ran

Die Männer des CHTC beschließen die Saison in Mannheim, für die Damen geht es nach Kahlenberg.

Am letzten Spieltag der Feldsaison 2017/18 sind die Herren des Crefelder HTC zu Gast beim aktuellen Meister Mannheimer HC. Das Spiel wird am Sonntag um 14 Uhr angepfiffen. Für den CHTC, der auf Rang acht der Tabelle steht und am vergangenen Spieltag vorzeitig den Klassenerhalt gesichert hat, geht es vor allem um einen spielerisch überzeugenden Saisonabschluss. Die Krefelder Damen gastieren beim Kahlenberger HTC.

Die drittplatzierten Mannheimer Herren konnte bereits das Erreichen der Endrunde feiern. Das Team von Matthias Becher kann bei einem Sieg noch auf den zweiten Tabellenrang springen, allerdings auch auf Platz vier rutschen. Die Süddeutschen mussten nach ihrem Titelgewinn auf eigenem Platz im vergangenem Sommer einige Abgänge verkraften, spielen aber mit elf Siegen eine starke Saison. Am vorangegangenen Spieltag trennten sie sich nach einer hochklassigen Partie mit 4:4 vom Harvestehuder THC. Torgefährlichster Spieler ist der Argentinische Eckenspezialist Gonzalo Peillat, der 20-mal nach einer Strafecke erfolgreich war. Die Krefelder feierten gegen den TSV Mannheim in denkbar dramatischer Form den ersten Dreier nach einer Serie von zuvor fünf sieglosen Partien, als sie im Hinspiel durch einen Treffer von Linus Michler in buchstäblich letzter Sekunde mit 2:1 (1:1) die Oberhand behielten.

Neben den beiden Absteigern aus Nürnberg und München, stehen auch die Teilnehmer der Endrunde um die deutsche Meisterschaft, die am 9./10. Juni in Krefeld stattfinden wird, fest. Neben dem Mannheimer HC konnten auch die Teams von Rot-Weiss Köln, Uhlenhorst Mülheim und dem Harvestehuder THC vorzeitig das Ticket für das Final Four lösen. Für die Krefelder Damen steht am Sonntag um 15 Uhr die Auswärtspartie beim Kahlenberger HTC an. Nach dem Remis gegen Mülheim am vergangenen Wochenende wollen die Spielerinnen von Coach Sebastian Folkers weiterhin ihren Weg Richtung Aufstieg beschreiten. Die Damen aus dem Stadtwald stehen nach neun Partien klar an der Tabellenspitze. Sie stellen sowohl die gefährlichste Offensive und als auch die mit lediglich acht Gegentreffern stabilste Abwehr der Regionalliga. Zuletzt war die Chancenauswertung der spielerisch überzeugend auftretenden Damen ausbaufähig. Beste Scorerin ist Verena Würz, die 14 der 31 Krefeld Treffer erzielt hat.

(RP)