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Krefeld: 36. Todesfall im Zusammenhang mit Corona-Pandemie

28.686 Erstabstriche in Krefeld : 36. Todesfall im Zusammenhang mit Corona-Pandemie in Krefeld

Ein 79-jähriger Covid-19-Patiernt mit schweren Vorerkrankungen starb in der Klinik. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Fälle steigt nach Aussage des Gesundheitsamtes auf mehr als 3000.

Das Gesundheitsamt meldet den 36. Todesfall im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Krefeld. Eine Person im Alter von 79 Jahren ist mit schweren Vorerkrankungen im Krankenhaus verstorben. Zugleich stieg die Gesamtzahl der bislang erfassten Fälle auf über 3000 an. Exakt 3005 positive Tests wurden bis Donnerstag, 19. November, (Stand: 0 Uhr) verzeichnet, das sind 70 mehr als am Vortag. Die Zahl der aktuell Infizierten ging dennoch weiter zurück, von 828 auf nun 804 Personen. 2165 Betroffene gelten inzwischen als genesen (Vortag: 2073).

28.686 Erstabstriche haben die Mitarbeitenden im Diagnosezentrum inzwischen vorgenommen, in den Laboren sind noch 3630 Proben offen. 12.659 Mal haben sich Menschen bislang in Quarantäne begeben. Das Robert-Koch-Institut weist für die Seidenstadt aktuell 139,8 Fälle pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage auf – die Zahl ist praktisch unverändert. 38 Krefelder befinden sich zurzeit in den hiesigen Krankenhäusern, 13 auf Intensivstation, neun beatmet.

Darüber hinaus sind weitere Schulen von Corona-Fällen betroffen. An der Gesamtschule Oppum sind in drei unterschiedlichen Klassen Infektionen aufgetreten – die jeweiligen Kontaktpersonen mussten in Quarantäne. Auch an der Maria-Montessori-Gesamtschule sind in zwei Klassen einzelne Schüler an Covid-19 erkrankt, an den Gymnasien Horkesgath und Moltkeplatz ist jeweils eine Klasse neu betroffen. In diesen Fällen müssen die Kontaktpersonen ebenfalls zu Hause bleiben. Weitere Corona-Fälle wurden vom Berufskolleg Vera Beckers, von der Grundschule Am Stadtpark in Fischeln und der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule gemeldet.

Der Kommunale Ordnungsdienst hat erneut gemeinsam mit den Stadtwerken Krefeld verstärkt in Bussen und Bahnen kontrolliert. Die sogenannte Maskenpflicht wird dort durchweg eingehalten. Lediglich an der Haltestelle Rheinstraße bekamen vier Personen ein Bußgeld, weil sie keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. Bei Kontrollen in Fußgängerbereichen wurden 25 Bußgelder erhoben, weil Passanten keine Maske benutzen. Auf dem Theaterplatz musste der Ordnungsdienst Platzverweise gegen 13 Personen aussprechen und Bußgeldverfahren einleiten, weil die Betroffenen gegen die Kontaktbeschränkungen verstießen.

Zahlreiche Krankenhäuser wollen von der geplanten Möglichkeit Gebrauch machen, die eigenen Mitarbeiter gegen das Coronavirus zu impfen. „Viele sagen, wir machen das“, erklärte ein Sprecher der Krankenhausgesellschaft NRW. Nach einer Umfrage des Verbandes unter ausgewählten Kliniken werde von den dortigen Geschäftsführungen geschätzt, dass sich etwa 50 bis 70 Prozent der Krankenhausmitarbeiter gegen Corona impfen lassen wollen.

Nach den Plänen Landesregierung sollen für einen möglichen Impfstoff gegen das Coronavirus mindestens 53 Impfzentren in NRW entstehen – also in jedem Kreis und jeder kreisfreien Stadt zumindest eins.