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Korschenbroich: Experimentelle Werke von Jeonghan Yun bei "Kunst im Rathaus"

Reihe in Korschenbroich geht weiter : Experimentelle Arbeiten bei „Kunst im Rathaus“

Der koreanische Künstler Jeonghan Yun sollte eigentlich beim Kunstfrühling ausstellen. Seine plastischen Werke sind nun stattdessen noch bis zum 2. Oktober an der Don-Bosco-Straße 6 zu sehen.

Mit Werken des koreanischen Künstlers Jeonghan Yun geht die Reihe „Kunst im Rathaus“ weiter. Bis zum 2. Oktober werden seine Objekte an der Don-Bosco-Straße 6 gezeigt. Das teilt die Stadt mit.

Ist es die Skyline einer Metropole, in deren Glasscheiben sich das Licht bricht? Haben wir es mit seismographischen Aufzeichnungen zu tun? Einem Puzzle- oder Maschinenteil? Betrachten wir den Puls der Zeit in all seinen Farben, Frequenzen und Rythmen? Die plastischen, experimentellen Arbeiten von Jeonghan Yun laden zu Phantasiereisen ein. Rund 40 Schichten Acryl auf Holz, mit dem Spachtel bearbeitet und gepresst, ergeben ganz eigene Verläufe und Kompositionen.

Das Thema der ausgestellten Serie heißt „Menge 1“. Der 1981 in Seoul geborenen Künstler, der in Neuss und Köln lebt und arbeitet, stellt damit „Raumzeiten als Flächen in ihrer Grundform“ dar. „Die Idee zu dem Projekt ist die physikalische Erkenntnis, dass alle Teilchen als Wellenbewegung existieren“, sagt Yun. Diese Dynamik bildet er mit Keilrahmenstücken ab und verlässt damit die traditionell vierseitige Form eines Bildes.

Eigentlich hätten die Korschenbroicher Yuns Werke bereits im Rahmen des „Kunstfrühlings“ erleben sollen. Nach der corona-bedingten Absage stellen die Künstler nun nacheinander im Rathaus aus. Organisiert vom Kulturamt der Stadt und dem Freundeskreis für Kunst und Kultur in Korschenbroich. Kuratorin ist Gisela Willems-Liening.

Wer die Kunstwerke betrachten möchte, kann die Ausstellung montags bis freitags von 8.30 bis 12 Uhr sowie zusätzlich donnerstags von 14 bis 18 Uhr nach vorheriger Anmeldung unter Tel. 02161 613212 besuchen. Der Künstler ist zudem am 24. September von 12.30 bis 13 Uhr persönlich vor Ort und spricht über seine Arbeiten.

(NGZ)