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Korschenbroich: Breit aufgestellte Berufsbildungsmesse

Korschenbroich : Breit aufgestellte Berufsbildungsmesse

48 Vertreter von Universitäten, Hochschulen, Betrieben und der Stadt informierten über Ausbildungsmöglichkeiten.

Aktuell denkt Julia Deling für die Zeit nach dem Abitur an eine Tätigkeit im medizinischen Bereich. Ein Vortrag über Psychologie hatte das Interesse der 16-jährigen Gymnasiastin geweckt. Doch auch darüber hinaus war sie begeistert von der Berufsbildungsmesse an ihrer Schule.

"Meistens hört man von Berufen, wie Arzt, Lehrer und Polizist, und vergisst, dass es noch so viele andere Berufe gibt, wie etwa Steuerberater und Toxikologe. Es ist schon toll, dass man hier darauf aufmerksam gemacht wird und auch, dass so viele Unternehmen bereit sind, sich zu präsentieren", begeisterte sich die Schülerin. Manche Schüler wurden von ihren Eltern begleitet.

Nach der Berufsbildungsmesse vor zwei Jahren hatten die Organisatoren Tina Sonnenschein und Daniel Hoerschelmann das Konzept noch einmal erweitert. Mit zwölf Ausstellern mehr als vor zwei Jahren waren nun 48 Vertreter von Universitäten, Hochschulen, Betrieben und der Stadt vertreten, um über Ausbildungsmöglichkeiten, Studiengänge und Berufsaussichten zu informieren. Das Angebot richtete sich an Jugendliche aller Schulformen der Jahrgangsstufen 9 bis Q2.

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"Das Interesse der Schüler ist da. Es kommen auch auswärtige aus Mönchengladbach, Kaarst und Neuss", stellte Hoerschelmann fest. Er wertete die zahlreiche Teilnahme regionaler und überregionaler Unternehmen sowie in- und ausländischer Hochschulen als Zeichen für den Stellenwert, den die Veranstaltung auch für die Wirtschaft hat. Anders als vor zwei Jahren, waren die Stände nicht in Klassenräumen, sondern messeähnlich im Erdgeschoss von Aula, Foyer und Hauptgebäude aufgebaut. Stellvertretend für die Stadt beriet Wirtschaftsförderer Patrick Gorzelanczyk über die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und das Duale Studium zum Bachelor of Laws.

Er betonte: "Die Stadt als Arbeitgeber bietet ein breites Spektrum an Berufsbildern". Am Stand vom Landgasthof Liedberg boten Simone und Peter Schmitt ergänzend zur Information in gastgewerblichen Berufen eine delikate Stärkung mit Rohkost an. Vertreter von Banken und Diskounterketten, die Hochschule Niederrhein und Fontys in Venlo sowie die RWTH Aachen, aber eben auch ein Steuerberater, ein Gesundheitszentrum und andere mehr boten ein breites Spektrum.

Nur wenig älter als die zu beratenden Schüler informierte Fabian Freisberg, Student im Dualen Studium zum Industriekaufmann, über Ausbildungsmöglichkeiten mit und ohne begleitendes Studium beim weltweit tätigen Großkonzern Schneider Electric. Hendrik Vogel, der nächstes Jahr Abitur macht, sah sich alles "einfach" mal an.

Der stellvertretende Schulleiter Alexandros Syrmoglou zeigte sich überzeugt, dass die Berufsbildungsmesse auch für Schüler der Mittelstufe sinnvoll ist. Hier könne diese nicht nur die Berufsfindung unterstützen, sondern auch zum Motivationsschub werden, wenn pubertätsbedingt das schulische Interesse nicht besonders rege ist. Die Bildungsmesse soll regelmäßig angeboten werden.

(NGZ)