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Volleyball Bezirksliga Frauen VBC Goch SV Bedburg-Hau

Volleyball : Bitter für VBC Goch: Spiel verloren gewertet

Volleyball-Bezirksliga: Die Gocher sollen eine nicht spielberechtigte Spielerin eingesetzt haben.

So spielten die Volleyball-Damen  in der Bezirksliga:

VCE Geldern II - SV Bedburg-Hau 3:1 (25:18, 21:25, 27:25, 25:15): Drei Sätze lieferten sich der Bezirksliga-Dritte Hau und Ligaprimus VCE-Geldern ein Duell auf Augenhöhe mit Satz drei als packenden und letzten Endes auch vorentscheidenden Höhepunkt. Nach dem Duell der beiden ewigen Kreisrivalen, hielt Haus Spielertrainerin Petra Stockhorst fest: „Taktisch und personell habe ich alle Möglichkeiten ausgereizt. Gewinnen wir den dritten Satz, dann wohl auch das Spiel.“ Schon der Auftaktsatz im Derby hatte es in sich. Nach Zwischenstand bei 13:13 war Hau auf einmal 13:17 hinten, dann aber bei 17:18 Geldern im Rückstand und zur Auszeit an der Seitenlinie. Eiskalt nutzte der VCE danach Schwächen in Haus Block und fehlende Durchschlagskraft der SVB-Sechs zum 25:18 und 1:0. Mit der Einwechslung Nika Mesings für Sandra Finkmann und veränderter Anfangsaufstellung, um den Block zu stärken, ging Hau Satz zwei an. Diese Schachzüge zahlten sich mit 25:21 zum Satzausgleich aus und das Topspiel strebte über 8:10, 12:12 und schließlich 21:19 seinen dramatischen Höhepunkt entgegen. Ab 24:21 und letztlich noch bei 25:24 hatte Hau Sätzbälle zur 2:1-Führung im Derby. „Wir haben die Satzbälle leider nicht genutzt,“ klagte Stockhorst. Mit 27:25 drehte der VCE Satz drei noch zu seinen Gunsten. In Satz vier traf Geldern auf weniger Widerstand. „Da waren wir nicht mehr zwingend genug“, gestand Stockhorst nach dem 15:25.

SVB: Stockhorst, Finkmann, Brendgen, Golibrzuch, Bovet, Pohl, Ebben, Messing, Ziems, Petrachi.

TSV Weeze II - 1.VBC Goch 3:2 (25:0, 25:0, 25:0): Zuerst einmal war nach Beendigung des Lokalderbys mit Mitaufsteiger Weeze II Gochs Volleyball-Welt noch in Ordnung. Die VBC-Sechs hatte am Netz im August-Janssen-Sportzentrum das wegweisende und erwartet packende Spiel im Kampf um den Ligaverbleib zwar in fünf Sätzen mit 19:25, 25:18, 23:25, 25:22 sowie dann im Tie-Break knapp mit 13:15 verloren. Mit der Fünf-Satz-Niederlage seiner Sechs konnte VBC-Trainer Jens Peters aber leben. Er bilanzierte: „Leider waren wir immer noch ersatzgeschwächt. (Anmerk.: Im VBC-Team fehlten Zuspielerin Laura van de Loo sowie die spielstarke Angreiferin Jenna Peters.) So haben wir nachher auch im Läufersystem mit nur einer Zuspielerin agiert. Letzlich war der durch unsere zwei Satzgewinne eine gewonnene Punkt wichtig. Damit bleiben wir drei Punkte vor Weeze.“

Diese Bilanz ist jedoch nun erst einmal Makulatur. Bezirksliga-Staffelleiter Heiko Dannenberg, Weeze, wertete jetzt Gochs Spiel der vorigen Woche gegen Kempen wie auch das Spiel gegen Weeze mit 0:3 und je 0:75 Ballpunkten für Goch verloren, weil beim VBC nicht spielberechtigte Spielerinnen gespielt haben sollen. Dannenbergs Entscheidung will Peters wohl von der Verbandsgerichtsbarkeit prüfen lassen. Es geht um viel. Denn statt drei hat Peters Team im Kampf um den Liga-Verbleib jetzt nur noch einen Punkt Vorsprung auf Weeze II.

VBC: Ebben, I. Rühl, Joosten, Hoffmann, Zeich, M. Rühl, Krauß