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Wie es um die Kirmes in Kevelaer und Geldern steht

Auch in Geldern wird abgewartet : Zittern um die Kirmes in Kevelaer geht weiter

Am 13. Mai würde eigentlich in Kevelaer die Kirmessaison in der Region eröffnet werden. Doch angesichts von Corona steht das Event auf der Kippe.

Zwischen den Bürgermeistern von Kevelaer und Geldern gibt es eine klare Absprache. Bei der Kirmes will man eine gemeinsame Entscheidung treffen. Die Kirmes in Kevelaer ist traditionell der Auftakt der Saison der Region am Christi Himmelfahrt im Mai, wenig später findet zu Pfingsten das Event in Geldern statt.

„Wir haben uns geeinigt, die Veranstaltung noch nicht abzusagen, sondern bis Ostern zu warten“, sagt Bürgermeister Dominik Pichler. Er selbst sehe derzeit aber nur geringe Chancen, dass angesichts steigender Zahlen eine Kirmes stattfinden kann.

Im Interview mit unserer Redaktion hatte der Bürgermeister noch im Februar gesagt, dass er sich Kirmes derzeit kaum vorstellen könne. Er habe aber die Hoffnung, dass man in 2022 in Kevelaer und den Ortschaften wie gewohnt Kirmes feiern könne.

In Kevelaer ist mit der Kirmes traditionell ein großes Brauchtumsfest mit Umzug und Festkettenübergabe verbunden. Die Veranstaltung hat einen hohen Stellenwert in der Marienstadt. Das ist auch daran zu erkennen, dass Vorgabe für die Umgestaltung des Peter-Plümpe-Platzes war, dass die Kirmes dort auch nach dem Umbau weiter stattfinden kann.

Pichler stellte aber noch einmal klar, dass mit Bürgermeister Sven Kaiser verabredet sei, die Entscheidung, ob 2021 eine Kirmes stattfindet, gemeinsam und zeitgleich mit Geldern zu treffen.

(zel)