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Inzidenz in Oberg sinkt: Gute Aussichten für Lockerungen

Inzidenz in Oberberg sinkt weiter : Gute Aussichten für Lockerungen

Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz in Oberberg weiter sinken, könnten vor allem die Schulen, die Kinderbetreuung und der Einzelhandel im Kreis davon profitieren.

Es ist das lang ersehnte Licht am Ende des Tunnels: „Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis in den nächsten Tagen weiterhin die Schwellenwerte 165 und 150 unterschreitet, treten im Rahmen der bundeseinheitlichen Notbremse vorgesehene Lockerungen in Kraft.“ Das teilt Jessica Schöler von der Pressestelle der Kreisverwaltung mit.

Die Entwicklung spricht dafür, dass es in Kürze wieder ein Stück mehr Normalität geben könnte. So ist die Sieben-Tage-Inzidenz in den zurückliegenden Tagen gesunken – am Dienstag lag sie bei 115. Eine Woche zuvor hatte sie noch die 200er-Marke überschritten! Jessica Schöler: „Die bundeseinheitliche Notbremse legt bei der Unterschreitung der Schwellenwerte Lockerungen fest. Vorgesehene Lockerungen sind dabei an bundeseinheitliche Bedingungen geknüpft.“

Das heißt: Wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen – montags bis samstags, Sonn- und Feiertage werden nicht mitgerechnet – unter einem der Schwellenwerte liegt, stellt das Land dies mit einer Allgemeinverfügung fest. Es gibt dann bekannt, dass ab dem übernächsten Tag die jeweils geltende Maßnahme wieder außer Kraft tritt. Die entsprechenden Entscheidungen dazu werden durch das Landesgesundheitsministerium auf der Basis der vom Robert-Koch-Institut gemeldeten Inzidenzwerte getroffen und den Gebietskörperschaften mitgeteilt. „Der Oberbergische Kreis besitzt hier keine Entscheidungsbefugnis“, betont Jessica Schöler.

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Noch könne keine verbindliche Aussage darüber getroffen werden, wann mögliche Lockerungen in Kraft treten. Bei einer längeren Inzidenz unter 165 ist jedoch die Rückkehr zum Wechselunterricht in den Schulen wieder möglich; derzeit findet an den oberbergischen Schulen mit Ausnahme der Abschussklassen Distanzunterricht statt. Zudem hat das Schulministerium laut Jessica Schöler unter anderem festgelegt: „Für die Woche nach Pfingsten (die kommende Woche; Anm. d. Red.) gilt folgende Besonderheit: Sollten die Inzidenzwerte in der Vorwoche eine Rückkehr zum Wechselunterricht in der Folgewoche zulassen, erfolgt diese wegen des Feier- und des Ferientages ausnahmsweise am Mittwoch, 26. Mai, als erstem Schultag nach den Ferien.“ Sollte die Inzidenz in Oberberg also bis heute, Mittwoch, unter dem Schwellenwert von 165 liegen – und danach sieht es aus – könnte am kommenden Mittwoch wieder zum Wechselunterricht zurückgekehrt werden.

Möglich ist auch die Rückkehr zum eingeschränkten Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung ab Freitag, 21. Mai.

Sollte die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen sogar unter 150 liegen – auch das ist realistisch –, könnte der Einzelhandel zu „Test & Click & Meet“ zurückkehren. Dann wäre der Einkauf vor Ort nach Terminanmeldung und mit einem negativen, maximal 24 Stunden alten Schnelltest-Ergebnis möglich. „Für vollständig Geimpfte und für Genesene, die innerhalb der zurückliegenden sechs Monate erkrankt waren, besteht keine Testpflicht“, stellt die Kreis-Sprecherin klar.